Eishockey

Eisbären holen in Krefeld sechsten Sieg in Folge

Dank einer überragenden Leistung von Torhüter Rob Zepp haben die Eisbären Berlin in Krefeld mit 2:0 gewonnen. Für den Titelverteidiger aus der Hauptstadt war es bereits der sechste Erfolg hintereinander.

Mit der Rotation hatte es Don Jackson zuletzt nicht mehr so. Nachdem der Trainer des EHC Eisbären zu Saisonbeginn stets die Torhüter von Spiel zu Spiel wechselte, ließ er nun schon dreimal in Folge Rob Zepp zwischen den Pfosten stehen. In Krefeld zeigte dieser, warum das so ist. Der Nationaltorhüter feierte am Sonntag beim 2:0 (1:0, 1:0, 0:0) gegen die Pinguine das erste Saisonspiel des Titelverteidigers ohne Gegentreffer. Zudem kletterten die Berliner mit dem sechsten Sieg in Serie auf den zweiten Tabellenplatz.

Für einen der Eisbären war es eine besondere Partie. Daniel Weiß konnte in Krefeld seinen Bruder Alexander begrüßen. Der hatte im Sommer erstmals in seiner Karriere den Klub gewechselt und sich den Kölner Haien angeschlossen. Die wiederum mussten nicht spielen, so dass Alexander nach Krefeld reisen konnte. Er sah eine Partie, in der sein alter Verein die insgesamt – und dass, obwohl von vielen Ausfällen geplagt – bessere Mannschaft war und in Rob Zepp eine hervorragenden Torhüter aufbieten konnte. Darin Olver besorgte für die cleveren Berliner früh das 1:0 (4.), später stellte sich der brüderliche Beistand als sehr förderlich heraus: Daniel Weiß erzielte beim 2:0 sein erstes Saisontor (38.). Nun freut er sich sicher auf den Freitag, da sieht er seinen Bruder wieder. Allerdings auf dem Eis: Die Haie kommen nach Berlin.