Eishockey

Eisbären-Siegesserie reißt in Iserlohn

Nach sieben Siegen hintereinander haben die Berliner Eisbären wieder ein Spiel verloren: Beim Tabellenfünften aus Iserlohn unterlag der Deutsche Meister mit 1:3. Dabei verzweifelten die Berliner an Keeper Caron.

Ein Rekord lag in der Luft, wenn auch keiner für die Ewigkeit, so doch zumindest einer für die aktuelle Saison. Sieben Spiele war der EHC Eisbären zuletzt hintereinander siegreich gewesen in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Was schon ordentlich ist, aber eben noch nicht einzigartig. Denn auch die Adler Mannheim, der Tabellenführer, konnten schon einmal eine solche Serie vorweisen – die die Berliner übrigens beendeten. Doch sich allein an die Spitze in dieser Wertung zu setzen, verpasste der Tabellenzweite. Bei den Iserlohn Roosters unterlag der Meister 1:3 (1:1, 0:1, 0:1).

Schon wieder Iserlohn also. Bereits das erste Duell in Berlin hatten die Sauerländer für sich entschieden (4:2). Als besonders effizient erwiesen sich die Roosters diesmal in ihren Special Teams. Die hatten zuletzt auch bei den Eisbären recht gut funktioniert und Trainer Don Jackson sah die Entwicklung auf diesem Gebiet noch nicht als abgeschlossen an. Doch Iserlohn war erst einmal wieder ein Rückschlag. Den ersten Treffer für die Gastgeber erzielte Mike York bei doppelter Überzahl (15.). Das konnten die Eisbären zwar durch Barry Tallackson noch ausgleichen (20.), doch den Fehler im eigenen Powerplay von Richie Regehr nutzte Jeff Giuliano, der zuvor noch mit einem Penalty an Rob Zepp gescheitert war, zu einem Unterzahltreffer (36.), der nicht mehr egalisiert werden konnte.

Während sich die Eisbären mühten und auch im Powerplay einige Chancen hatten, konnten sie den überragenden Sebastien Caron nicht überwinden. Selbst den Berliner Puckhagel der letzten Minuten überstand er unbeschadet. Zwar hielt auch Zepp im EHC-Tor stark, doch erneut in Überzahl gelang den Iserlohnern der dritte Treffer durch Colton Fretter (46.). Der Abstand auf Mannheim ist mit der dritten Saison-Niederlage nun auf sieben Punkte angewachsen ist. Allerdings haben die Adler eine Partie mehr absolviert.