Eishockey

Eisbären in European Trophy gescheitert

Der deutsche Eishockey-Meister unterlag in seinem vorletzten Gruppenspiel bei Sparta Prag 1:2. Damit müssen die Eisbären Berlin ihre Träume von der Titelverteidigung in der European Trophy endgültig begraben.

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Die Eisbären Berlin können ihre Träume von der Titelverteidigung in der European Trophy begraben. Der deutsche Eishockey-Meister unterlag in seinem vorletzten Gruppenspiel am Samstag bei Sparta Prag 1:2 (0:1, 0:0, 1:1). Selbst ein Sieg zum Abschluss an diesem Sonntag in Liberec würde den Berlinern nicht reichen, um sich noch als einer der drei besten Gruppenzweiten für die Endrunde zu qualifizieren.

Nach dem Prager Führungstor durch Petr Ton (9. Minute) erhöhten die Eisbären zwar den Druck, blieben aber zunächst ohne echte Torchance. Die größte Gelegenheit zum Ausgleich hatte Darin Olver im zweiten Drittel, jedoch scheiterte er an Ex-Eisbär Tomas Pöpperle im Sparta-Tor. In der Schlussphase sorgte Michal Sersen (54.) mit dem 2:0 für die Entscheidung. Der Anschlusstreffer von Julian Talbot (59.) kam zu spät, um der Partie noch eine Wendung zu geben.

Die Eisbären konnten in einer aufgrund vieler Strafzeiten zerfahrenen Partie nie an ihre Leistungen aus den vorangegangenen Spielen anknüpfen. Eine Spieldauerstrafe bereits im ersten Drittel gegen Barry Tallackson (17. Minute) und die dadurch notwendig gewordene Umstellung der einzelnen Sturmreihen war ursächlich für wenig Spielfluss. Dazu erhielt Olver wegen eines Stockstichs nach dem Spielende auch noch eine Matchstrafe.

Einziges positives Highlight stellte aus Berliner Sicht das Comeback von Sven Felski da. Der 36 Jahre alte Routinier rückte fünf Wochen nach seiner Knieoperation in eine Sturmreihe mit Julian Talbot sowie Mads Christensen und bereitete das einzige Berliner Tor vor.