Rekordmeister

Trainer Jackson bleibt bei den Berliner Eisbären

Don Jackson bleibt weiter Chefcoach des deutschen Eishockey-Meisters Eisbären Berlin. Der Club und der 54 Jahre alte US-Amerikaner einigten sich auf einen neuen Vertrag bis 2013.

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Am heutigen Mittwoch geht es für Don Jackson in den Urlaub, am frühen Vormittag machte sich der Trainer des EHC Eisbären auf den Weg in die Heimat. Jackson konnte zufrieden abreisen aus Berlin, schließlich gewann der 54-Jährige mit den Eisbären gerade seinen dritten Meistertitel in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) im vierten Jahr der Zusammenarbeit. Der US-Amerikaner dürfte aber noch einen Grund haben, glücklich in den Urlaub zu fliegen. Jackson verabschiedet sich nämlich auch mit einem neuen Vertrag in der Tasche, wird also nach dem Sommer zurückkehren und die Berliner weiter betreuen.

Der Club und der 54 Jahre alte US-Amerikaner einigten sich auf einen neuen Vertrag bis 2013. Das teilten die Eisbären am Mittwoch mit. „Don hat in dieser Saison auch in schwierigen Situationen gezeigt, dass er für unser Team der richtige Coach ist“, erklärte Berlins Manager Peter John Lee. „Wir werden uns natürlich auch in der kommenden Saison wieder den Herausforderungen mit European Trophy, DEL-Hauptrunde und DEL-Play-off stellen“, sagte Trainer Jackson, der in vier Jahren drei Meisterschaften und einen Pokalsieg mit den Eisbären errungen hatte.

An sich ein logischer Schritt angesichts der erfolgreichen Tage, die beide Seiten miteinander verbracht haben. Doch es bedurfte schon einiger Verhandlungsrunden mit Manager Peter John Lee, um wieder zusammenzufinden. „Es sieht gut aus“, hieß es von beiden bereits am Vorabend, nachdem sie fast den ganzen Tag miteinander verbracht hatten. Kleine Details gab es allerdings noch zu klären.

Jackson hatte immer betont, gern in Berlin bleiben zu wollen, Lee immer gesagt, dass er gern mit Jackson weiterarbeiten wolle. Doch die holprig verlaufende Saison war eine harte Probe, während der Jackson nicht immer das uneingeschränkte Vertrauen ausgesprochen bekam. Dies wie ebenso seine mit dem neuen Titel sehr beeindruckende Trainervita veranlasste Jackson, über Veränderungen nachzudenken. Und Lee wiederum war sich unsicher, ob Jackson – der der erfolgreichste EHC-Trainer seit 1990 ist – dem Reiz des Neuen nach den teilweise zermürbenden Monaten nicht vielleicht erliegen würde.

Offenbar aber wurden sich beide Seiten während der intensiven Gespräche in den vergangenen Tagen bewusst, dass in der gemeinsamen Zusammenarbeit noch genügend Potenzial für den nächsten Meistertitel liegt.