Rekordmeister

Eisbären vor Einigung mit Coach Jackson

Der neue Eishockey-Rekordmeister wartet darauf, dass Trainer Don Jackson den Vertrag verlängert. Die Gespräche liefen "eher positiv als negativ", sagte Eisbären-Manager Peter-John Lee.

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Nach ihrem fünften deutschen Eishockey-Meistertitel warten die Eisbären Berlin auf die Vertragsverlängerung von ihrem Erfolgstrainer Don Jackson. Der Vertrag des 54 Jahre alten US-Amerikaners, der die Eisbären am Dienstagabend zum dritten Titel binnen vier Jahren geführt hatte, läuft am Saisonende aus. „Die Gespräche mit ihm laufen eher positiv als negativ“, sagte Eisbären-Manager Peter-John Lee nach dem 5:4 im dritten Playoff-Finale in Wolfsburg.

Während der Saison war wiederholt über einen Abgang Jacksons spekuliert worden. Nun sagte Lee: „Warum sollte ich nicht mit ihm verlängern wollen?“ Auch Jackson deutete nach dem Titelgewinn an, gerne in Berlin bleiben zu wollen. „Ich bin sehr glücklich, Teil der Eisbären sein zu dürfen“, sagte der ehemalige Profi, der in den 1980er Jahren in der nordamerikanischen Profiliga NHL an der Seite von Wayne Gretzky mit den Edmonton Oilers zweimal den Stanley-Cup gewonnen hatte.

Auch Stürmer-Urgestein Sven Felski dürfte noch weiter auf Torejagd gehen. „Ich würde gerne weitermachen“, offenbarte der 36-Jährige nach seiner bereits 19. Eisbären-Saison.

Wowereit gratuliert zum Titelgewinn

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat den Berliner Eisbären zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft gratuliert. „Wieder einmal sind die Eisbären eines der Aushängeschilder des Berliner Sports. Die Sportstadt Berlin ist stolz auf das Team, das sich in den Playoffs so bravourös an den Meistertitel herangekämpft und diesen am Ende hochverdient gewonnen hat“, sagte Wowereit am Mittwoch.

„Nach einer langen und anstrengenden Saison hat sich dann doch die Mannschaft verdient durchgesetzt, die sich die Kräfte am besten eingeteilt hat, die mit der Unterstützung ihrer wunderbaren Fans in der O2 Arena ihre spielerischen Stärken besonders eindrucksvoll zur Geltung bringen konnte und die im gesamten Verlauf der Saison die Nerven am besten im Griff hatte“, fügte Wowereit hinzu.

Die Eisbären hatten die Grizzly Adams Wolfsburg im dritten Finalspiel am Dienstag auswärts mit einem 5:4 besiegt und sich so ihren fünften Meisterschaftstitel gesichert.