Eishockey

Eisbären Berlin schlagen Wolfsburg mit 5:3

Die Eisbären Berlin haben nach der Pleite gegen Straubing Wiedergutmachung betrieben und das Spitzenspiel der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) gewonnen. Si schlugen den Tabellenführer Grizzly Adams Wolfsburg und haben so auf drei Punkte aufgeholt.

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Die Eisbären Berlin haben nach der Pleite gegen Straubing Wiedergutmachung betrieben und das Spitzenspiel der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) gewonnen. Die Hauptstädter schlugen am Sonntag den Tabellenführer Grizzly Adams Wolfsburg 5:3 (0:2, 0:3, 3:0) und verkürzten den Abstand zu den Niedersachsen auf drei Zähler. Der Tabellenzweite aus Berlin machte mit seinem couragierten Auftritt in Wolfsburg die peinliche 1:2-Niederlage vom Freitag gegen Straubing wett.

Damit hielt die Serie: Die Eisbären feierten gegen Wolfsburg den vierten Sieg im vierten Saisonspiel. Der deutsche Meister Scorpions Hannover orientierte sich durch seinen 3:1 (0:0, 1:0, 2:1)-Erfolg gegen die Augsburger Panther in der Tabelle weiter Richtung gesichertes Mittelfeld. Das gleiche gilt für die Straubing Tigers, die den Nürnberger Ice Tigers beim 5:2 (3:1, 2:0, 0:1) keine Chance ließen. Beim Stand von 0:2 wechselten die Nürnberger im Spiel gegen Straubing ihren Keeper Sebastian Stefaniszin gegen Patrick Ehelechner, der seine Sache aber nicht unbedingt besser machte.

Die Top-Partie im erstmals ausverkauften Wolfsburger Eispalast begann vor 4503 Zuschauern – unter ihnen 1500 Berliner – mit einer halben Stunde Verspätung, weil die Eismaschine defekt war. Schon nach knapp vier Minuten stand es nach dem ersten Berliner Powerplay 1:0 durch Derrick Walser. In einer zum Teil hochklassigen Begegnung erhöhte kurz vor Ende des ersten Drittels André Rankel mit einem eindrucksvollen Solo auf 2:0, womit die Vorzeichen auf einen Gäste-Sieg standen.

Constantin Braun, Frank Hördler, Travis James Mulock trafen weiter munter – Wolfsburg konnte den Gästen vor allem in Sachen Cleverness nichts entgegen setzen. Im letzten Drittel steckten die Berliner deutlich zurück und ließen noch drei Gegentreffer durch Norm Milley, Andreas Morczinietz und John Laliberté zu. Trotz der relativ geringen Torausbeute war das Spiel der Scorpions gegen Augsburg sehr einseitig. Dennis Endras im Augsburger Tor hielt weltklasse und ließ in den ersten beiden Spielabschnitten nur einen Treffer durch Paul Manning (22:25 Minuten) zu. Tore Vikingstad und Matt Dzieduszycki trafen für Hannover im letzten Drittel noch zweimal bei einem Gegentreffer von Mike Radja.