BR Volleys

1:3 in Düren: BR Volleys droht das Halbfinal-Aus

Die BR Volleys um Sergey Grankin, Anton Brehme und Timothee Carle (v.l.), hier Ende Januar gegen Friedrichshafen, müssen sich im Play-off mächtig strecken.

Die BR Volleys um Sergey Grankin, Anton Brehme und Timothee Carle (v.l.), hier Ende Januar gegen Friedrichshafen, müssen sich im Play-off mächtig strecken.

Foto: City-Press / City-Press via Getty Images

Eigentlich streben die BR Volleys nicht weniger als den Meistertitel an. Nun droht den Berlinern ein frühes Aus.

Düren/Berlin. Den Berlin Volleys droht im Kampf um die deutsche Volleyball-Meisterschaft schon im Halbfinale das Aus. Zum Auftakt der Play-off-Serie im Modus „Best of three“ bezog der Hauptstadtklub bei den SWD powervolleys Düren am Sonnabend eine empfindliche und hochverdiente 1:3 (17:25, 18:25, 25:20, 21:25)-Niederlage. Damit fehlt den Rheinländern nur noch ein Sieg zum Einzug ins Finale.

Die zweite Begegnung beider Mannschaften findet am Mittwoch in Berlin statt. Sollte noch ein alles entscheidendes drittes Spiel nötig sein, wäre am kommenden Samstag Düren wieder der Gastgeber.

Berlins Trainer Cedric Enard feierte am Spieltag seinen 45. Geburtstag. Doch die Leistung seiner Mannschaft war zunächst alles andere als ein Geschenk für ihn. Düren setzte von Beginn die Akzente im Spiel. Vor allem mit konsequenter Blockabwehr machten die Gastgeber ihrem Gegner schwer zu schaffen.

BR Volleys zeigen Schwächen in der Annahme

Durch ihr wenig durchschlagskräftiges Aufschlagsspiel und die schwache Annahme konnten die BR Volleys zwei Sätze lang nur reagieren. Insbesondere Dürens chilenischer Diagonalangreifer Sebastian Gevert, 2,04 Meter groß, lief zu großer Form auf. Auch als Enard im Verlauf der Partie mehrere Auswechslungen vornahm, änderte sich an der Dominanz der Gastgeber zunächst nichts.

Wenigstens im gewonnenen dritten Durchgang zeigten die Berliner ansatzweise ihre Qualitäten, als vor allem der eingewechselte Denis Kaliberda das Angriffsspiel belebte. Im Schlussabschnitt begegneten sich beide Teams noch lange Zeit auf Augenhöhe. Beim Stande von 19:21 aus Sicht der BR Volleys versenkte dann aber Dürens Gevert drei Asse in Folge zum vorentscheidenden 19:24.

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( dpa )