Volleyball

3:1 gegen Giesen: BR Volleys ziehen ins Pokalfinale ein

Berlins Trainer Cedric Enard jubelt nach dem Sieg. (Archivbild)

Berlins Trainer Cedric Enard jubelt nach dem Sieg. (Archivbild)

Foto: Andreas Gora/dpa

Im Pokal-Halbfinale setzten sich die BR Volleys bei den Grizzlys Giesen am Mittwoch mit 3:1 durch.

Hildesheim. Die Berlin Volleys stehen im Endspiel um den deutschen Volleyball-Pokal. Im Halbfinale setzte sich der deutsche Meister bei den Grizzlys Giesen am Mittwoch mit 3:1 (21:25, 25:20, 25:21, 25:15) durch. Vor 2400 Zuschauern in der ausverkauften Arena in Hildesheim war Diagonalangreifer Marek Sotola der herausragende Akteur beim Sieger. Der tschechische Nationalspieler erzielte allein 30 Punkte, darunter fünf Asse.

Das Finale findet am 26. Februar in Mannheim statt. Gegner dort sind die SWD powervolleys Düren, die zeitgleich im zweiten Halbfinale den Pokalverteidiger VfB Friedrichshafen mit 3:0 ausschalteten.

Die Berliner fanden zunächst kein Konzept gegen den mit viel Leidenschaft und überaus zielstrebig agierenden Außenseiter. Die Annahme der Gäste erwies sich als zu instabil, um den Angriffsschwung des Gegners entscheidend zu stoppen. Auch mit dem Aufschlag konnten die Volleys keinen rechten Druck aufbauen.

Ausgerechnet der bis dahin enttäuschende Timothee Carle stellte im zweiten Satz mit drei Assen in Folge auf 9:5. Die Aktionen der Mannschaft wurden sicherer. Weil der 2,08 Meter große Sotola nach guten Pässen von Zuspieler Johannes Tille zuverlässig punktete, gewannen die Berliner nach dem zweiten auch gleich noch den dritten Durchgang.

Selbst einige Unkonzentriertheiten bei den Gästen im vierten Satz richteten gegen stark nachlassende Giesener keinen Schaden mehr an. Von 11:9 zogen die Berliner auf 19:12 davon und ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. Am Ende verwandelte der Finne Antti Ronkainen den ersten Matchball mit einem Ass als Netzroller.

( dpa )