BR Volleys

BR Volleys müssen für Düren mental bereit sein

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Im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft taten sich die BR Volleys vergangene Saison gegen Düren schwer.

Im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft taten sich die BR Volleys vergangene Saison gegen Düren schwer.

Foto: Andreas Gora / dpa

Die BR Volleys treffen am Sonnabend im Spitzenspiel auf Düren. Und wollen dort ihrer Favoritenrolle gerecht werden.

Berlin. Die Berlin Volleys möchten ihre führende Rolle in der Volleyball-Bundesliga am Sonnabend (20 Uhr) im Spitzenspiel beim Tabellenzweiten SWD powervolleys Düren behaupten. „Dass wir dieser Aufgabe vom Spielerischen her gewachsen sind, davon bin ich überzeugt“, sagte Geschäftsführer Kaweh Niroomand. Der 68-Jährige schränkt aber ein: „Es wird für unsere Mannschaft in diesem Spiel aber auch darauf ankommen, mental bereit zu sein.“

Letztmals trafen beide Vereine in der Vor-Saison im Halbfinale um die Meisterschaft aufeinander. „Das war eine ziemlich knappe Angelegenheit“, sagte Niroomand. Erst im alles entscheidenden dritten Spiel der Playoff-Serie in Düren konnten sich die Berliner mit 3:1 behaupten und wurden später Meister.

Anton Brehme fehlt den BR Volleys noch zwei, drei Wochen

Bei den Dürenern ist der chilenische Nationalspieler Sebastian Gevert die herausragende Figur. Doch Niroomand warnt nicht nur vor dem 2,04 Meter großen Diagonalangreifer des Gegners: „Düren hat insgesamt eine sehr ausgeglichen besetzte, kampfstarke und eingespielte Mannschaft.“

Weiter fehlt bei den Berlinern Mittelblocker Anton Brehme. Doch der deutsche Nationalspieler befindet sich „auf gutem Weg, in zwei, drei Wochen ist er wieder so weit“, sagt Niroomand. Derzeit ist die Last im Mittelblock allein auf den Schultern der Neuzugänge Nehemiah Mote und Jeffrey Jendryk verteilt.

Volleys sorgen sich wegen steigender Corona-Zahlen

Ein Vorteil für die BR Volleys für das Spitzenspiel besteht darin, dass Düren in dieser Woche die Belastung von zwei Europapokalspielen binnen 24 Stunden zu verkraften hatte. Am Dienstag und Mittwoch bezwangen die Rheinländer daheim zweimal Schachtjor Soligorsk aus Belarus mit 3:0 und zogen in die Hauptrunde des CEV-Pokals ein.

Sorgen bereiten den BR Volleys die stark steigenden Corona-Infektionszahlen in Deutschland: „Wir müssen höllisch aufpassen, dass wir den Spielbetrieb fortsetzen können.“

( dpa )