BR Volleys

BR Volleys wollen zweiten Schritt zum Titel machen

Inga Böddeling
Eder Carbonera (l.) und Samuele Tuia von den BR Volleys haben sich gestreckt, um das erste Finalspiel gegen Friedrichshafen zu gewinnen.

Eder Carbonera (l.) und Samuele Tuia von den BR Volleys haben sich gestreckt, um das erste Finalspiel gegen Friedrichshafen zu gewinnen.

Foto: nordphoto GmbH / Hafner / picture alliance / nordphoto GmbH

BR Volleys empfangen am Sonntag Friedrichshafen zum zweiten Finalspiel um die Meisterschaft – und haben eine Menge Rückenwind.

Berlin. Die Voraussetzungen könnten kaum besser sein. Nach dem Sieg im ersten Spiel der Play-off-Finalserie starten die BR Volleys an diesem Sonntag selbstbewusst in die zweite Partie gegen den VfB Friedrichshafen (17 Uhr, Sport1). „Jetzt, wo wir Match eins geholt haben, wollen wir unseren Vorteil natürlich nicht wieder abgeben“, erklärte Cédric Énard, Trainer des Volleyball-Bundesligisten. „Dafür müssen wir jedoch von Beginn an so auftreten, wie wir das erste Duell beendet haben.“

Beim Auftaktspiel am vergangenen Donnerstag (3:2) in Friedrichshafen hatten sich die Volleys erst mal eine Verschnaufpause gegönnt, waren erst nach zwei Sätzen so richtig im Spiel und hatten die Partie nach 0:2 auf beeindruckende Weise gedreht. „Vom dritten Satz an hat man gesehen, welchen Volleyball wir spielen können“, sagte Berlins Libero Julian Zenger. „Wir haben das Spiel mit unglaublichem Kampfgeist gedreht“, ergänzte Angreifer Cody Kessel.

Am kommenden Donnerstag steht Spiel drei an

In der Serie „Best of five“ kann sich der Titelträger von 2019 in eigener Halle eine vielversprechende Ausgangsposition verschaffen, um vielleicht schon am kommenden Donnerstag (18 Uhr) am Bodensee die deutsche Meisterschaft zu feiern. Coach Énard aber warnt vor dem Dauerrivalen, der angefressen in die Hauptstadt reisen wird: „Es ist ein Finale und das spürt man bei jedem Ballwechsel, bei jeder Aktion, bei jedem Punkt.“

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