BR Volleys

BR Volleys kämpfen um Platz in der Champions League

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Dietmar Wenck
Gespannte Stimmung: Trainer Cédric Énard (2.v.r.) und seine Mannschaft der BR Volleys vor dem Halbfinale gegen Düren.

Gespannte Stimmung: Trainer Cédric Énard (2.v.r.) und seine Mannschaft der BR Volleys vor dem Halbfinale gegen Düren.

Foto: Andreas Gora / dpa

In Düren haben die BR Volleys nicht nur die Finalserie der Volleyball-Bundesliga im Visier. Es geht auch um die Champions League.

Berlin. In den vergangenen Wochen haben die Powervolleys Düren ihrem Namen viel Ehre gemacht. Erstmals seit 14 Jahren sicherten sie sich Rang zwei in der Abschlusstabelle der Volleyball-Bundesliga. Sie gewannen ihre vergangenen neun Spiele, acht Mal sogar mit 3:0. Mit der gleichen Power werden sie sicher ihr erstes Play-off-Halbfinale an diesem Sonnabend (16 Uhr, Sport1) angehen. Gegner dort sind die BR Volleys, zehnmaliger deutscher Meister und trotzdem nicht in der eindeutigen Favoritenrolle.

Die Westdeutschen sind sicher keiner der Lieblingsgegner der Berliner. 21 Mal haben die BR Volleys zwar schon in Düren gewonnen, 15 Mal aber auch verloren. Meistens ging es knapp zu. In den vergangenen beiden Spielzeiten siegte die Mannschaft von Trainer Cédric Énard zweimal in Düren – beide Male mit 3:2. „Wer das Spiel vor dem Jahreswechsel gesehen hat, dürfte genau wissen, was uns jetzt bevorsteht“, sagt Énard. Ein Nervenspiel. Natürlich würde er am liebsten die Serie der knappen Erfolge fortsetzen und am Mittwoch (19.30 Uhr) darauf den Finaleinzug vor eigenem Publikum klarmachen. Das Halbfinale wird nach dem Modus „Best of three“ ausgespielt.

Aufschläge der BR Volleys funktionieren immer besser

Was Mut macht: Der Titelverteidiger hat endlich 14 gesunde Spieler zur Verfügung. Auch deshalb waren die Leistungen der BR Volleys zuletzt etwas stabiler, obwohl es im zweiten Viertelfinale gegen die Netzhoppers KW-Bestensee erneut Höhen und Tiefen gab. „Vielleicht waren die Spieler im Kopf schon in Düren“, sagt Manager Kaweh Niroomand, der sich darüber sehr geärgert hatte. Inzwischen hat er sich beruhigt und wirkt etwas optimistischer. Denn was im Viertelfinale sehr gut funktionierte, waren die Aufschläge, besonders vom Brasilianer Éder Carbonera und vom Franzosen Tim Carle.

„Die beiden können in Düren eine ganz wichtige Rolle spielen“, hofft Niroomand. Es ist ja auch die wichtigste Saisonphase. Es geht nicht nur um den Einzug in die Finalrunde. Es geht zugleich um einen Startplatz in der Champions League in der nächsten Saison.

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