BR Volleys

Kaliberda wird bei den BR Volleys zum wichtigen Faktor

Erstmals seit seiner Verpflichtung im Dezember spielte Denys Kaliberda bei den BR Volleys von Beginn an. Ein Start, der hoffen lässt.

Denys Kaliberda (r.) spielte erstmals von Beginn an ein Spiel für die BR Volleys. Er sieht bei sich aber noch viel Steigerungsmöglichkeiten.

Denys Kaliberda (r.) spielte erstmals von Beginn an ein Spiel für die BR Volleys. Er sieht bei sich aber noch viel Steigerungsmöglichkeiten.

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin. Erstmals hatte Denis Kaliberda für die Berlin Volleys ein Spiel über die volle Distanz bestritten. Das Debüt nach seiner Vertragsunterschrift Mitte Dezember machte den 30 Jahre alten Nationalspieler aber nicht richtig glücklich. „Da geht noch einiges mehr“, sagte Kaliberda nach dem 3:0-Erfolg gegen den Tabellenvorletzten TSV Unterhaching in der Volleyball-Bundesliga am Mittwochabend in der Max-Schmeling-Halle, "ich hätte nicht gedacht, dass mir der Einstieg so schwer fallen würde."

BR Volleys schonen gegen Unterhaching einige Stammkräfte

Manager Kaweh Niroomand ist dennoch überzeugt von dem Zugang, dem seit seinem Abschied vom italienischen Erstligisten Azimut Modena im März 2020 die Spielpraxis fehlt. „Er hat sehr fleißig trainiert und kann in den nächsten Wochen noch ein wichtiger Faktor für uns werden“, sagte Niroomand. Sieben Punkte steuerte Kaliberda zum Sieg bei, darunter auch den Matchball. In der Tabelle verbesserten sich die BR Volleys vom dritten auf den zweiten Rang hinter Rekordmeister VfB Friedrichshafen.

Insgesamt aber war das Spiel gegen Haching nicht aussagekräftig. Zu unbedarft präsentierte sich das junge Team aus Bayern. Zudem fehlten bei den Berlinern fünf Spieler wegen Verletzungen, darunter absolute Leistungsträger wie Benjamin Patch, Sergej Grankin und Samuele Tuia. Auf die Stammkräfte Julian Zenger, Tim Carle und Éder Carbonera verzichtete Trainer Cédric Énard, um Reservisten Einsatzzeiten zu geben.

Kaliberda spricht Dinge aus, die ihm nicht passen

Aber auch ein gewisser Kräfteverschleiß hinderte die BR Volleys an einem durchgängig souveränen Auftritt. „Nach unserem einwöchigen Urlaub zum Jahreswechsel haben wir vom 4. Januar an sehr hart trainiert. Da wurde viel Wert auf Kraft gelegt“, sagte Kaliberda. Niroomand schätzt an dem erfahrenen Nationalspieler nicht nur seine spielerischen Qualitäten, sondern auch seinen Charakter, Dinge klar anzusprechen, die ihm nicht gefallen: "Das tut uns gut, denn bei uns sind manchmal alle ein bisschen zu lieb."

Der Außenangreifer, der zu Beginn seiner Profikarriere für Haching spielte, ist ein Erfolgstyp und dachte nach seinem Debüt in der Startformation bereits an das Bundesliga-Gipfeltreffen am 27. Januar in Berlin: „Gegen Friedrichshafen müssen wir ganz anders auftreten.“ Vorher stehen für die BR Volleys aber noch zwei andere Bewährungsproben auf dem Programm, und zwar am Sonnabend beim Tabellenletzten VC Olympia Berlin sowie eine Woche später bei den Grizzlys Giesen. dpa/BM

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