Volleyball

Jetzt fällt bei den BR Volleys auch noch Patch aus

Die Rückrunde beginnt, die BR Volleys wollen endlich ihr Team komplett bekommen. Doch jetzt hat sich auch noch Benjamin Patch verletzt.

Benjamin Patch (r.) hat sich im Training verletzt und fehlt den BR Volleys über mehrere Wochen.

Benjamin Patch (r.) hat sich im Training verletzt und fehlt den BR Volleys über mehrere Wochen.

Foto: nph / Engler / picture alliance / nordphoto

Kaweh Niroomand hatte sich gerade noch so gefreut, als er am Montag beim Training der BR Volleys zuschaute. Obwohl der deutsche Meister nach wie vor einige verletzte Spieler vermisst, wurde da im Sechs-gegen Sechs richtig guter Volleyball geboten. Was dem Geschäftsführer Mut machte für den zweiten Teil der Saison. Bis nach einer halben Stunde das nächste Malheur passierte: Benjamin Patch landete nach einem Schmetterschlag unglücklich und knickte um. Der Diagonalangreifer verzog schmerzverzerrt das Gesicht, sein Knöchel schwoll an. Niroomand sagt frustriert: „Eine Saison mit so vielen Verletzungen habe ich noch nie erlebt.“

Die Untersuchung ergab: Das Außenband am Fußgelenk von Patch ist gerissen, der Amerikaner fällt für die nächsten Wochen aus. Das ändert nichts daran, dass die Berliner an diesem Mittwoch (19.30 Uhr) beim Bundesligaspiel in der Schmeling-Halle gegen den TSV Unterhaching klarer Favorit sind und mit einem Sieg auf Tabellenrang zwei klettern können. Aber das ist ja nicht das große Ziel eines zehnmaligen Meisters gegen einen Aufsteiger. Titel Nummer elf soll im Frühjahr geholt werden. Und in der Champions League soll das Viertelfinale erreicht werden. Mindestens.

Sergey Grankin kehrt ins Training der BR Volleys zurück

Berlin. Um im europäischen Wettbewerb mithalten zu können, müssen allerdings die verletzten Spieler peu à peu ins Team zurückkehren und nicht schon wieder weitere ausfallen. Patch ist einer der Leistungsträger und kaum zu ersetzen. Immerhin gibt es auch positive Nachrichten. Steller Sergej Grankin soll nach seinem Muskelfaserriss in der Wade noch in dieser Woche wieder mit dem Springen beginnen; Außenangreifer Samuel Tuia (Sehnenentzündung im Fuß) folgt in der nächsten Woche. Deutlich länger müssen die Berliner noch auf Robin Baghdady (Knochenmarksödem) warten. Und auch, wann der im Dezember nachverpflichtete Mittelblocker Kévin Le Roux einsatzfähig ist, kann derzeit niemand mit Bestimmtheit sagen. Ihn plagen Rückenschmerzen. „Wir müssen ihn endlich fit bekommen“, wünscht sich Niroomand.

Die nächsten zehn Tage lassen sich auch so überstehen, die nächsten Kontrahenten lauten VC Olympia (16. Januar) und Grizzlys Giesen (23.). Doch spätestens am 27. Januar sollen bis auf Patch alle bereit sein. Dann kommt zum Evergreen der Bundesliga Tabellenführer VfB Friedrichshafen nach Berlin. Dietmar Wenck

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