Bundesliga

BR Volleys kämpfen Friedrichshafen im Tiebreak nieder

Bundesliga-Spitzenreiter BR Volleys triumphiert auch im Spitzenspiel beim VfB Friedrichshafen – trotz einiger personeller Sorgen.

Die BR Volleys sind in der Bundesliga nicht aufzuhalten.

Die BR Volleys sind in der Bundesliga nicht aufzuhalten.

Foto: nordphoto / Engler / picture alliance / nordphoto

Friedrichshafen. Die Berlin Volleys haben in der Volleyball-Bundesliga ihre Siegesserie fortgesetzt. Im Gipfeltreffen beim VfB Friedrichshafen setzte sich der deutsche Meister am Samstagabend vor rund 2500 Zuschauern mit 3:2 (22:25, 25:23, 29:27, 20:25, 18:16) durch. Es war im elften Bundesligaspiel der elfte Sieg. Aufgrund der beiden verlorenen Sätze konnten die Berliner aber nur zwei der drei Punkte mitnehmen.

Die BR Volleys bauten damit ihre Tabellenführung vor Verfolger Friedrichshafen von fünf auf sechs Punkte aus. Allerdings hat der VfB ein Spiel weniger bestritten.

Volleys trotz Notlösung ebenbürtig

Die Volleys mussten verletzungsbedingt auf ihre beiden Diagonalangreifer Benjamin Patch und Kyle Ensing verzichten. Trainer Cedric Enard stellte mit dem Ex-Lüneburger Cody Kessel einen Außenangreifer auf die zentrale Offensivposition. Trotz dieser Notlösung waren die Berliner dem Kontrahenten ebenbürtig.

Das hochklassige Duell erreichte im dritten Satz seinen ersten Spannungshöhepunkt. Fünf Satzbälle wehrten die Berliner ab, ehe ihnen ein Block von Samuel Tuia beim 28:27 erstmals einen Vorteil brachte, den die Mannschaft anschließend nervenstark nutzte. Am Ende rettete sich der VfB Friedrichshafen mühsam in den Tiebreak.

Dort gingen die Volleys schnell in Führung, hatten aber nie mehr als zwei Punkten Vorsprung. Erst der vierte Matchball brachte die Entscheidung zugunsten der Gäste.