Volleyball

In Sibirien reißt die Siegesserie der Volleys

Die BR Volleys verlieren in der Champions League bei Fakel Nowy Urengoi und müssen vorerst auf Diagonalangreifer Patch verzichten.

Trainer Cédric Enard (3.v.l.) und die BR Volleys kassierten in Russland die erste Niederlage seit 15 Spielen.

Trainer Cédric Enard (3.v.l.) und die BR Volleys kassierten in Russland die erste Niederlage seit 15 Spielen.

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin. Nach ziemlich genau eineinhalb Stunden war das Abenteuer Sibirien für die BR Volleys beendet. Mit ernüchternder Bilanz. Der deutsche Volleyball-Meister verlor am Mittwoch nicht nur in der Champions League bei Fakel Nowy Urengoi. Das 0:3 (22:25, 18:25, 17:25) bedeutete gleichzeitig das Ende einer langen Siegesserie für die Mannschaft von Trainer Cédric Enard.

Volleys-Angreifer Patch fehlt bis Ende Januar

15 Spiele in Folge hatten die Berliner gewonnen, gegen den Dritten der russischen Super League aber hatten sie das Nachsehen. Nur im ersten Satz sah es so aus, als könnten die Volleys den übermächtigen Russen Paroli bieten. Dann aber spielten die Gastgeber ihre volle Lufthoheit aus und ließen dem Hauptstadtklub keine Chance.

Besonders bitter: Schon vor Anpfiff hatte die Berliner die Hiobsbotschaft erreicht, dass Diagonalangreifer Benjamin Patch vorerst ausfällt. Der US-Amerikaner hat sich einen Achillessehnenanriss zugezogen und wird wohl erst Ende Januar zum Rückrundenstart der Bundesliga wieder zur Verfügung stehen. „Ben befand sich zurzeit in blendender Verfassung, was seine Verletzung umso bitterer macht“, sagte Volleys-Manager Kaweh Niroomand.