Volleyball

Serie der BR Volleys hält auch gegen Düren

Die BR Volleys bleiben ungeschlagen und zu Hause ohne Satzverlust. Düren bezwangen sie trotz eines schwachen dritten Satzes.

Berlins Nicolas Le Goff (l.) schmettert den Ball am wenig effektiven Dürener Block Tim Broshog und Philipp Schuman vorbei.

Berlins Nicolas Le Goff (l.) schmettert den Ball am wenig effektiven Dürener Block Tim Broshog und Philipp Schuman vorbei.

Foto: Andreas Gora / picture alliance / Andreas Gora

Berlin. Es bleibt eine Saison, in der die BR Volleys ihren Meister noch nicht gefunden haben. Zehntes Spiel, zehnter Sieg, in eigener Halle hieß es in der Bundesliga für den Tabellenführer 3:0 (25:16, 25:20, 25:22) gegen die Powervolleys Düren.

Die Mannschaft setzte vor 4553 Zuschauern zugleich eine weitere imponierende Serie fort: Sie ist in der Schmeling-Halle nach fünf Partien immer noch ohne Satzverlust. „Wir wollen jeden Gegner so klar wie möglich schlagen“, sagte Mittelblocker Jeffrey Jendryk zufrieden, „bisher gelingt uns das. Wir haben eine gute Teamchemie und großes Selbstvertrauen.“

Düren war stark ersatzgeschwächt

Gäste-Trainer Stefan Falter traute sich was: Ihren Topscorer Sebastian Gevert (Grippe), der die Reise nach Berlin gar nicht angetreten hatte, ersetzte der erst 21-jährige Lukas Maase als Diagonalangreifer, für den ebenfalls grippegeschwächten Stamm-Zuspieler Tomas Kocian kam Eric Burggräf (20) zum Zuge. Bis Mitte des ersten Satzes war es wie üblich gegen Düren ausgeglichen, dann brachte eine 8:1-Punkteserie vom 10:9 zum 18:10 die Entscheidung. Der Durchgang ging in der Folge klar an Berlin.

Im zweiten Abschnitt wurde der Widerstand der personell geschwächten Powervolleys stärker. Aber auch hier brachte ein Zwischenspurt zum 21:15 der Gastgeber klare Verhältnisse. Die Berliner blockten besser (12:2), schlugen besser auf. Kurios, dass der Ex-Berliner Egor Bogachev, der schon den ersten Satz mit einem Fehlaufschlag entschieden hatte, auch den zweiten ungewollt zugunsten der BR Volleys beendete. Diesmal landete sein Schmetterschlag an der Antenne des Netzes, technischer Fehler.

Trainer Enard nicht ganz zufrieden

Noch enger verlief der abschließende Satz, in dem sich Fehlaufschläge und technische Fehler häuften. Das nutzte Düren zur 8:2-Führung. Allerdings kämpfte sich das Team von Trainer Cedric Enard wieder heran, Punkt um Punkt, glich zum 12:12 aus und führte erstmals beim 16:15. Es blieb ein ausgeglichenes Duell, mit dem besseren Ende für Berlin. Der Dürener Philipp Schumann schmetterte den entscheidenden Ball zum 22:25 ins Aus.

Ganz zufrieden war Enard nicht – nicht mit dem dritten Satz, in dem sein Team teils schlecht, teils etwas wild agierte. „Zu viele Fehler“, monierte der Franzose, lobte nur den beim 2:8 eingewechselten Cody Kessel: „Er hat der Mannschaft geholfen und gute Sachen gemacht.“ So hielt die Serie der BR Volleys.