Volleyball

Volleyball: Glück in der Liebe, Pech bei der Auslosung

Die BR Volleys spielen eine sehr starke Saison. Doch wie in der Champions League bleibt ihnen im deutschen Pokal das Lospech treu.

Berlins Manager Kaweh Niroomand ärgerte sich nicht lange über das Los, im Pokal nach Friedrichshafen reisen zu müssen.

Berlins Manager Kaweh Niroomand ärgerte sich nicht lange über das Los, im Pokal nach Friedrichshafen reisen zu müssen.

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin. Bisher verläuft die Saison für den Titelverteidiger BR Volleys nahezu perfekt. Sieben Spiele, sieben Siege, erstmals den Supercup gewonnen, die Bundesliga-Tabellenspitze erklommen und zuletzt auch durch ein souveränes 3:0 bei den Netzhoppers KW das Viertelfinale um den deutschen Pokal erreicht – besser geht’s nicht. Wenn nicht nach dem Sieg in der Landkostarena die Auslosung die schwerste Aufgabe ergeben hätte, die es für die BR Volleys geben konnte: Sie müssen am 20. November beim VfB Friedrichshafen antreten.

BR Volleys nehmen Lospech mit Humor

Kaweh Niroomand nahm das harte Los mit Humor. „Anscheinend haben wir bei den BR Volleys alle viel Glück in der Liebe und viel Pech beim Auslosen“, sagte der Geschäftsführer des zehnmaligen deutschen Meisters. Es seien viele einfachere Lose im Topf gewesen, „wir hätten uns gewünscht, später auf Friedrichshafen zu treffen und möglichst nicht auswärts“. Aber was seinem Verein in der Champions League mit den dicken Brocken Fakel Nowy Urengoi und Kuzbass Kemerovo, beide aus der starken russischen Super League, schon widerfahren sei, setze sich nun national fort. „Wenn es das einzige Pech ist, dass wir in dieser Saison haben, kann ich damit leben“, sagte Niroomand.

Positive Signale gibt es dafür von Kyle Ensing. Der Diagonalangreifer aus den USA, der zuletzt wegen Knieproblemen nur zuschauen konnte, hat keine Schmerzen mehr und will möglichst bald wieder spielen. Eine letzte Untersuchung soll Aufschluss bringen, ob das schon am Sonnabend beim Bundesliga-Duell in Herrsching möglich ist.