Volleyball

BR Volleys nach Derbysieg im Pokal-Viertelfinale

Die Berlin Volleys besiegen die Netzhoppers klar mit 3:0 und stehen im Viertelfinale des Pokalwettbewerbs.

Benjamin Patch spielte in der Landkost-Arena von Bestensee stark.

Benjamin Patch spielte in der Landkost-Arena von Bestensee stark.

Foto: Andreas Gora / picture alliance / Andreas Gora

Bestensee. Die Berlin Volleys stehen im Viertelfinale des deutschen Pokals und werden auswärts auf den VfB Friedrichshafen treffen. Gegen die Netzhoppers KW-Bestensee feierte der deutsche Meister am Sonntag in der Runde der letzten 16 Mannschaften mit 3:0 (25:19, 25:22, 25:19) einen deutlichen Sieg. Vor 850 Zuschauern in der Landkost-Arena von Bestensee überzeugten bei den Volleys vor allem Benjamin Patch und Samuel Tuia mit vielen erfolgreichen Angriffsaktionen. Der US-Amerikaner Patch verwandelte dann auch den dritten Matchball zum Sieg.

Die Netzhoppers hatten nur zehn Spieler zur Verfügung. Ihr Mittelblocker Jonathan Erdmann fiel wegen einer Hautoperation aus. Die BR Volleys ihrerseits schonten erneut ihren Diagonalangreifer Kyle Ensing wegen Knieproblemen.

Berliner übernahmen rasch die Initiative

Überraschend begannen die Gastgeber ohne ihre sonstigen Stammkräfte Dirk Westphal und Theo Timmermann. Beide standen erst im dritten Satz gemeinsam auf dem Feld. Für sie kamen anfangs Maximilian Auste und Jan Jalowietzki zum Einsatz. Geholfen hatte diese Maßnahme den Netzhoppers wenig. Nach leichten Startproblemen übernahmen die Volleys, geführt von Zuspieler Sergej Grankin, bald die Initiative.

Zuverlässig punkteten die sprunggewaltigen Patch und Tuia für den noch ungeschlagenen Bundesliga-Tabellenführer, der auch in Block und Feldabwehr deutliche Vorteile gegenüber den Netzhoppers besaß. Ärgerlich für die Brandenburger, dass ihr Hauptangreifer Casey Schouten Mitte des dritten Satzes mit einer Knöchelverletzung das Feld verlassen musste.