Volleyball

Der nächste Anlauf der BR Volleys im Pokal

Die BR Volleys sind im Pokalwettbewerb längst nicht so erfolgreich wie im Meisterkampf. Aber diese Saison soll alles besser werden.

Jubeln sieht man die BR Volleys meistens in der Bundesliga. Im deutschen Pokalwettbewerb gab es schon oft Enttäuschungen.

Jubeln sieht man die BR Volleys meistens in der Bundesliga. Im deutschen Pokalwettbewerb gab es schon oft Enttäuschungen.

Foto: Andreas Gora / picture alliance / Andreas Gora

Berlin. Was den Gewinn der Meistertitel angeht, sind die BR Volleys (10) dem VfB Friedrichshafen (13) inzwischen nah auf den Fersen. Wenn es allerdings um die Zahl der Pokalsiege geht, leben die beiden großen Rivalen des deutschen Volleyballs in verschiedenen Welten. 16 Mal triumphierte der VfB, nur vier Mal, zuletzt 2016 und 2000, das Team aus Berlin. Woran das liegt? „Keine Ahnung. In den letzten Jahren sind wir oft bitter ausgeschieden, jetzt wollen wir es wieder besser machen und nach Mannheim“, sagt Mittelblocker Georg Klein. Dort findet am 16. Februar das Cup-Finale statt.

Beim Bundesligasieg fehlten noch drei Asse

Den ersten Schritt dorthin wollen die Berliner an diesem Sonntag (16 Uhr) im Achtelfinale bei den Netzhoppers KW machen. Sie sind dort Favorit, aber vorsichtig. Das liegt zum einen daran, dass es im Pokalwettbewerb schon so häufig unerwartete Rückschläge gegeben hat. Zum anderen hat der Nachbar im Südosten Berlins sein Team im Vergleich zur Vorsaison zusammengehalten und sogar noch ein wenig verstärkt. Dennoch haben die BR Volleys dort ihr Bundesligaspiel am 12. Oktober 3:1 gewonnen – obwohl mit Sergej Grankin, Benjamin Patch und Jeffrey Jendryk drei sehr wichtige Spieler fehlten.

Sie sind jetzt dabei, was den Optimismus beim deutschen Meister natürlich wachsen lässt. Trotzdem warnt Geschäftsführer Kaweh Niroomand: „Im Pokal entscheidet ein Spiel über das Weiterkommen. Wenn du da an dem Tag nicht gut drauf bist, erwischt es dich.“ Der Mann spricht aus Erfahrung.