Volleyball

BR Volleys wollen Spitzenposition ausbauen

Mit den Volleys Eltmann gastiert am Mittwoch der Bundesliga-Aufsteiger in Berlin. Die BR Volleys peilen ihren fünften Sieg an.

Sergej Grankin stellt den Ball, Georg Klein (r.) verwandelt die Vorlage: Eine Variante, die gegen Rottenburg schon wieder ganz gut funktionierte.

Sergej Grankin stellt den Ball, Georg Klein (r.) verwandelt die Vorlage: Eine Variante, die gegen Rottenburg schon wieder ganz gut funktionierte.

Foto: Andreas Gora / picture alliance / Andreas Gora

Berlin. Beim letzten Aufeinandertreffen mussten die BR Volleys ihrem Gegner aus Franken noch zum Sieg gratulieren. 2010 war das, eine andere Volleyball-Zeit, in der die Berliner ihre meisten Spiele in der Sömmeringhalle austrugen, der VfB Friedrichshafen eine unüberwindbare Hürde darstellte und auch der VC Franken, vormals SG Eltmann, schon mal mit 3:2 gegen Berlin die Oberhand behielt.

Aufsteiger holte zwölf neue Spieler

Längst leben beide Klubs in verschiedenen Welten. Die BR Volleys orientieren sich an den Topteams in Europa, gewannen in den vergangenen acht Jahren sieben Meistertitel. Ihr Kontrahent war gar nicht mehr im Oberhaus vertreten. Doch nun ist er als Heitec Volleys Eltmann zurück, mit einer auf zwölf Positionen veränderten Mannschaft. Der Aufsteiger ist keinesfalls Kanonenfutter, feierte am Sonntag einen souveränen 3:0-Sieg gegen die Grizzlys Giesen. Trotzdem wäre es eine Sensation, würde er an diesem Mittwoch (19.30 Uhr, Schmeling-Halle) ein ähnliches Ergebnis erzielen wie vor neun Jahren.

Denn die BR Volleys sind gut in Schwung, stehen an der Tabellenspitze der Bundesliga und können mit einem weiteren Sieg gegen Eltmann ihre Position ausbauen. Sie wollen ihren Gegner kontrollieren, „das muss der Anspruch an uns selbst sein“, fordert Kapitän Moritz Reichert, so wie das auch zuletzt gegen den TV Rottenburg gelang, „mit jedem gewonnenen Match wird es für die Konkurrenz schwieriger, an uns vorbeizuziehen.“

Enard aus familiären Gründen in Frankreich

Fehlen wird dem Team weiterhin ihr Trainer Cédric Enard, der aus familiären Gründen in seiner Heimat Frankreich weilt und erst Sonnabend wieder in Berlin ist. Denn schon am Sonntag (16 Uhr) wartet mit den Netzhoppers KW im Pokal-Viertelfinale die nächste Aufgabe.