Volleyball

Volleys treten selbstbewusst zum ersten Heimspiel an

Die BR Volleys wollen nach ihrem Auftaktsieg auch in der heimischen Arena punkten, müssen aber ohne drei Stammspieler auskommen.

Kapitän Moritz Reichert (l.) und die Berlin Volleys spielen am Dienstag zum ersten Mal in dieser Saison zu Hause.

Kapitän Moritz Reichert (l.) und die Berlin Volleys spielen am Dienstag zum ersten Mal in dieser Saison zu Hause.

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin. Kaweh Niroomand ist ein wenig ungehalten. Dass den Berlin Volleys mit Sergej Grankin, Benjamin Patch und Jeffrey Jendrick gerade gleich drei Stammspieler fehlen, trägt nicht zur guten Laune des Managers bei. Zumal die drei mit ihren Nationalmannschaften beim Weltcup in Japan weilen. „Ein völlig überflüssiger Wettbewerb“, meinte Niroomand.

So muss der deutsche Volleyball-Meister am Dienstag im ersten Heimspiel dieser Saison gegen die Grizzlys Giesen (19.30 Uhr, Max-Schmeling-Halle) also ersatzgeschwächt an den Start gehen. Immerhin macht der 3:1-Sieg zum Auftakt gegen die Netzhoppers KW-Bestensee Mut. „Aus diesem Spiel nehmen wir eine Menge mit, gerade auch an Selbstvertrauen“, sagte Kapitän Moritz Reichert.

Gegner Giesen hat großen Umbruch hinter sich

Und auch Cheftrainer Cédric Énard fand nach dem Auftaktsieg lobende Worte für den Auftritt seiner Mannschaft. „Es war viel Gutes dabei. Darauf wollen wir aufbauen und am Dienstag in unserer Arena anknüpfen“, sagte der Franzose. „Wir wollen mit der Unterstützung des Publikums zu Hause nachlegen und unsere nächsten drei Punkte einfahren.“

Wie das funktionieren kann, haben die Volleys in der vergangenen Saison gezeigt. Gegen den damaligen Aufsteiger aus Giesen holten die Berliner zwei Siege. Die Niedersachsen aber haben mittlerweile einen Umbruch hinter sich, Trainer Itamar Stein reist mit acht neuen Spielern in die Hauptstadt.