Volleyball

Beste Teams Europas in der Schmeling-Halle

Premiere in Berlin vor ausverkaufter Schmeling-Halle: Die besten Volleyball-Klubteams Europas ermitteln die Sieger der Königsklasse.

Novaras Spielerinnen bejubeln den Einzug ins Finale.

Novaras Spielerinnen bejubeln den Einzug ins Finale.

Foto: picture alliance / picture alliance / Photoshot

Berlin. Dass sie bei den BR Volleys verstehen, Volleyball-Feste zu veranstalten, hat sich längst auf dem ganzen Kontinent herumgesprochen. Zweimal bereits wurde der Klub vom europäischen Verband CEV für seine herausragenden Fähigkeiten auf diesem Gebiet mit Preisen ausgezeichnet. Vielleicht wird bald ein dritter folgen.

Treffen der Besten aus Europa

An diesem Wochenende findet in der Max-Schmeling-Halle die Premiere der Champions-League-Super-Finals statt. Erstmals gibt es kein Final Four, und erstmals ist ein Ort Schauplatz beider Endspiele. Die BR Volleys haben gemeinsam mit der Volleyball-Bundesliga die Organisation übernommen. Bei Männern und Frauen werden die besten Vereinsmannschaften Europas ermittelt.

Zunächst kommt es ab 16 Uhr zum italienischen Finale zwischen den Damen von Igor Gorgonzola Novara und Imoco Volley Conegliano. Anschließend (19 Uhr) fordert mit Cucine Lube Civitanova ebenfalls ein italienisches Team den Titelverteidiger und insgesamt sechsmaligen Champion Zenit Kasan. Es ist ein Treffen der besten Spielerinnen und Spieler Europas.

Rekordpreisgeld und Bekenntnis zu Berlin

Beide Partien werden live von Eurosport übertragen. Die siegreichen Mannschaften erhalten je 400.000 Euro Prämie, die unterlegenen je 200.000 Euro als Trostpflaster. Insgesamt wird in dieser Saison damit von der CEV ein Preisgeld von 3,5 Millionen Euro ausgeschüttet. Das sind alles Rekordzahlen. Die Champions League ist auf der Überholspur. Was sich auch am Publikumsinteresse zeigt: Zwei Wochen vor dem Endspieltag war die Schmeling-Halle bereits mit 9000 Fans ausverkauft. Wenig überraschend werden vor allem viele Zuschauer aus Italien erwartet. Nicht zuletzt wegen dieser großen Resonanz ist die CEV daran, interessiert, die Super Finals in der deutschen Hauptstadt zu etablieren.

Drei weitere Jahre in Berlin?

Auch wenn es nach Kaweh Niroomand, dem Geschäftsführer der BR Volleys geht, wird es nicht das letzte Mal sein, dass dieses Turnier der Extraklasse in Berlin stattfindet. „Wir verhandeln gerade mit dem Senat, dass es mindestens drei weitere Jahre in Berlin bleibt“, sagte er. Natürlich verfolgen er und sein Klub dabei eine Vision: einmal selbst eine der vier teilnehmenden Mannschaften zu stellen. Dietmar Wenck