Volleyball

Kaweh Niroomand: "Einigen Spielern fehlt die Erfahrung"

Die BR Volleys verlieren mit 1:3 beim VfB Friedrichshafen. Nur ein Heimsieg wahrt die Chancen in der Finalserie.

Kaweh Niroomand

Kaweh Niroomand

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Berlin. Für die Berlin Volleys geht es jetzt um alles. Vor dem vierten Final-Duell der Volleyball-Bundesliga mit dem VfB Friedrichshafen gibt Georg Klein deshalb ein Versprechen ab. "Wir gleichen jetzt zu Hause zum 2:2 aus und dann kommt es zum fünften und entscheidenden Match in Friedrichshafen", prognostizierte der Mittelblocker nach der 1:3-Niederlage am Bodensee. Beim Stand von 1:2-Siegen müssen die Volleys nun am Mittwoch (18.30 Uhr) in eigener Halle unbedingt gewinnen, um ein fünftes Spiel zu erzwingen.

Ein völlig unnötiger Satzverlust leitete die Niederlage des Titelverteidigers am Sonntag ein. "Knackpunkt war der erste Satz", sagte Angreifer Moritz Reichert. "Da gibt es kein Wenn und Aber: Den Satz müssen wir gewinnen", sagte Klein.

Trotz deutlicher Führung und sieben Satzbällen gaben die Volleys den ersten Abschnitt 29:31 ab. "Das war für uns der Genickbruch in diesem Spiel", sagte Manager Kaweh Niroomand. Er bescheinigte der eigenen Mannschaft aber auch: "Bis zum 22. Punkt war das der beste Satz, den wir in dieser Saison gespielt haben."

BR Volleys knickten am Ende ein

Niroomand gab eine einfache Erklärung, warum die Volleys am Ende derart einknickten. "Wir haben einige fahrlässige Sachen gemacht. Da merkt man dann, dass einigen Spielern die Erfahrung fehlt." Im dritten Satz schienen sich die Berliner jedoch gefangen zu haben. Da überrannten sie den Gegner förmlich mit 25:13.

Doch diese Phase wollte Niroomand keineswegs überbewerten: "Friedrichshafen hat in den ersten beiden Sätzen unheimlich viel investieren müssen. Da ist es im Volleyball nicht unüblich, dass man vorübergehend mal etwas erschlafft." Sollten die Volleys die Serie wieder ausgleichen kommen, würde das fünfte Duell am Sonntag (14.30 Uhr) in Friedrichshafen steigen.