VOLLEYBALL

BR Volleys kämpfen sich ins Finale

Nach harter Arbeit vor 4455 Zuschauern gegen Haching wartet in der Endspiel-Serie Dauerrivale VfB Friedrichshafen

Die BR Volley, Benjamin Patch (l.), setzen sich gegen die Alpenvolleys durch (Foto vom dritten Halbfinal-Spiel).

Die BR Volley, Benjamin Patch (l.), setzen sich gegen die Alpenvolleys durch (Foto vom dritten Halbfinal-Spiel).

Foto: Foto: FeichterExpa / dpa

Berlin. Die Berlin Volleys stehen im Endspiel um die deutsche Volleyball-Meisterschaft. In der vierten Partie des Playoff-Halbfinales gegen die Alpenvolleys Haching setzte sich der Titelverteidiger mit 3:0 (26:24, 25:19, 25:23) durch. Damit gingen die Berliner aus der Serie «Best of five» vor 4455 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle mit der Gesamtbilanz von 3:1-Siegen vorzeitig.

In der Finalserie («Best of five») ist wie schon in den vergangenen sechs Jahren erneut der VfB Friedrichshafen der Gegner. Die erste Begegnung findet am kommenden Sonnabend am Bodensee statt, das erste Mal Heimrecht haben die BR Volleys am 2. Mai.

Im ersten Satz gegen Haching standen die BR Volleys mehrfach vor erheblichen Problemen. Zunächst gelang es, einen 15:18- und 20:22-Rückstand wettzumachen. Am Ende mussten auch noch zwei Satzbälle der Hachinger abgewehrt werden, ehe Jeffrey Jendryk seinerseits den ersten Satzball der Gastgeber zum 26:24 nutzte.

BR Volleys holen15:20-Rückstand auf

Wegen Reklamierens sah Hachings Danilo Gelinski im zweiten Durchgang die Rote Karte, gleichbedeutend mit einem Punktgewinn für den Gegner, der sich damit eine 15:13-Führung sicherte. Eine Aufschlagserie von Mittelblocker Georg Klein mit acht Punkten von 10:13 auf 18:13 tat ein Übriges, so dass die BR Volleys von Mitte dieses Satzes an deutlich überlegen waren.

Im dritten Satz brachten die BR Volleys das Kunststück fertig, trotz eines 15:20-Rückstandes den Durchgang und damit das Spiel noch für sich zu entscheiden. Mit Adam White und Kyle Russell hatten zwei Einwechselspieler daran maßgeblich Anteil.