Volleyball

BR Volleys vor Einzug ins Meisterschaftsfinale

Der Titelverteidiger gewinnt ins Innsbruck und kann schon am Ostersonnabend die Serie gegen Haching beenden.

Der Berliner Benjamin Patch (l.) hämmert am Hachinger Block vorbei ein.

Der Berliner Benjamin Patch (l.) hämmert am Hachinger Block vorbei ein.

Foto: Jürgen FeichterExpa / dpa

Die Berlin Recycling Volleys haben die Tür zum Endspiel um die deutsche Volleyball-Meisterschaft weit aufgestoßen. Bei den Alpenvolleys Haching setzte sich der Titelverteidiger im dritten Play-off-Halbfinalspiel am Mittwochabend mit 3:1 (25:19, 25:19, 16:25, 25:18) durch und führt nun in der Serie nach dem Modus Best of five nach Siegen mit 2:1. Mit einem weiteren Erfolg in der nächsten Partie beider Mannschaften am Samstag in Berlin (17.39 Uhr, Schmeling-Halle) würden die BR Volleys zum neunten Mal in Folge ins Finale einziehen.

Die dritte Partie vor 2400 Zuschauern in der Olympiahalle von Innsbruck begann für die Gäste verheißungsvoll. Sie schafften dank einer Aufschlagsserie ihres russischen Zuspielers Sergej Grankin eine 10:6-Führung. Als der Gegner herankam, konnten sich die BR Volleys durch zwei erfolgreiche Blockaktionen, zuerst von Benjamin Patch, dann von Georg Klein, vorentscheidend von 19:17 auf 21:17 absetzen.

Nach dem ebenso klar gewonnenen zweiten Satz kam den Berlinern allerdings vorübergehend die Souveränität abhanden. Das Aufschlagsspiel wurde fehlerhaft, die Abwehr stand nicht mehr so felsenfest wie zuvor. Haching gewann die Dominanz über das Geschehen, zumal bei ihnen der Russe Kirill Klets und der Pole Pawel Halaba zuverlässig punkteten.

Doch die BR Volleys erholten sich rasch von ihrer Schwächephase. Im Schlussabschnitt brachte ein Doppelblock von Grankin und dem wieder einmal herausragenden Jeffrey Jendryk eine beruhigende 19:12-Führung. Benjamin Patch war mit 15 Punkten erfolgreichster Angreifer beim Sieger, gefolgt von Jendryk, der auf 14 Zähler kam.

Bereits ins Finale eingezogen ist der Vorrundenerste VfB Friedrichshafen, der mit dem 3:0 (25:20, 26:24, 25:20) gegen die SVG Lüneburg den dritten Sieg feierte. VfB-Trainer Vital Heynen möchte sich nach drei Jahren am Bodensee unbedingt mit dem Meistertitel verabschieden, den er im Gegensatz zu Pokal und Supercup dort bislang noch nicht gewinnen konnte.