Volleyball

Manager Kaweh Niroomand: "Müssen Trend fortsetzen"

Aus drei schweren Auswärtsspielen in der Volleyball-Bundesliga holten die BR Volleys acht von neun möglichen Punkten.

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Berlin. Die jüngste Bilanz der Berlin Volleys kann sich sehen lassen. Aus drei schweren Auswärtsspielen in der Volleyball-Bundesliga holte die Mannschaft acht von neun möglichen Punkten. "Diesen Trend müssen wir fortsetzen", forderte Manager Kaweh Niroomand. Nach den vorangegangen Erfolgen in Herrsching (3:1) und Düren (3:2) hatte sich der Tabellenvierte am Donnerstag auch beim unmittelbaren Verfolger United Volleys Frankfurt mit 3:1 (25:15, 25:22, 22:25, 25:23) durchgesetzt.

In den letzten sechs Hauptrundenspielen vor Beginn der Playoffs treffen die BR Volleys nur noch zweimal auf Clubs aus den "Top 6" der Tabelle, und zwar auf die Alpenvolleys Haching daheim sowie auswärts auf die SVG Lüneburg.

In Frankfurt beeindruckten die Berliner besonders im ersten Satz

Aufschlag, Annahme und Block funktionierten gegen die in dieser Phase überforderte Frankfurter tadellos. "Wir haben super angefangen, ohne dumme Fehler zu machen", registrierte Mittelblocker Georg Klein.

Aber die Berliner konnten ihr hohes Niveau nicht halten. "Im dritten Satz kehrte bei uns etwas der Schlendrian ein", gestand Klein. Als dann die Hessen auch im vierten Durchgang 8:4 davonzogen, «da ist unser Trainer etwas lauter geworden», verriet der gebürtige Leipziger. Das Donnerwetter von Coach Cedric Enard wirkte.

Bei den Berlinern übernahmen vor allem die Spieler Verantwortung, die bisher die Erwartungen eher noch nicht erfüllt haben. Etwa Jeffrey Jendryk. Der US-Amerikaner glänzte mit einer Angriffsquote von 76 Prozent. Wie Jendryk holte auch Benjamin Patch 16 Punkte. Als Glücksgriff erwies sich zudem die Einwechslung von Samuel Tuia beim Stand von 11:18 im dritten Satz. Dem Franzosen gelangen in der Restspielzeit respektable zehn Punkte.

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