Volleyball

Champions League: Berlin Volleys brauchen klaren Sieg

Mit nur einem Sieg aus den ersten drei Spielen sind die BR Volleys Letzter in ihrer Gruppe. Jetzt brauchen sie alle drei Punkte.

 Neuzugang Sergej Grankin von den Berlin Volleys am Ball. (Archivbild)

Neuzugang Sergej Grankin von den Berlin Volleys am Ball. (Archivbild)

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin. Die Berlin Volleys stehen in der Gruppenphase der Champions League unter Druck. Vor dem Heimspiel gegen Polens Vertreter Trefl Danzig am Mittwoch (20.00 Uhr) schildert Kapitän Sebastian Kühner treffend die schwierige Ausgangslage, um noch den Einzug ins Viertelfinale zu schaffen: "Uns reicht selbst ein 3:2-Sieg nicht mehr. Wir brauchen alle drei Punkte."

Mit nur einem Sieg aus den ersten drei Spielen sind die BR Volleys Letzter in ihrer Gruppe. Zum Abschluss der Vorrunde stehen ihnen noch die schweren Auswärtspartien bei Belgiens Meister Greenyard Maaseik sowie bei Polens Titelträger Skra Belchatow bevor. Nur die Ersten der fünf Vierergruppen sowie die drei besten Zweitplatzierten schaffen das Weiterkommen.

Die Danziger mit dem Ex-Berliner Ruben Schott in ihren Reihen führen die Gruppe D an, gefolgt von Skra Belchatow (jeweils 6 Punkte). Dritter ist Maaseik (3).

Im Hinspiel in Danzig verlor der deutsche Meister mit 0:3. Sebastian Kühner bleibt dennoch positiv. "In unserer Gruppe kann jeder jeden schlagen", sagt er. Mut macht dem 31-Jährigen selbst das 0:3 zuletzt gegen Belchatow, denn "streckenweise hat auch dieses Spiel gezeigt, dass wir auf einem derart hohen Niveau mithalten können".

Kühner wird gegen Danzig als Zuspieler erste Wahl sein. Jan Zimmermann steht für diese Position als Alternative bereit. Sergej Grankin, der erst vorige Woche als erster Zuspieler verpflichtet wurde, ist laut Reglement des europäischen Verbandes (CEV) für die Champions League nicht spielberechtigt. Der Grund: Der 34-Jährige, 2012 Olympiasieger mit Russland, kam in dieser Saison bereits für seinen vorherigen Club Dynamo Moskau in der Königsklasse zum Einsatz.