Volleyball

BR Volleys erholt von Pleite gegen Friedrichshafen

Nicht alles war gut, aber die drei Punkte kommen mit nach Berlin: Die BR Volleys siegten 3:1 bei den Volleys Herrsching.

Die Schlüsselrolle in der Volleyball-Bundesliga soll in den kommenden Wochen bei den BR Volleys Sergei Grankin einnehmen. Der Olympiasieger wird von Jeff Jendryk (r.) genau beobachtet.

Die Schlüsselrolle in der Volleyball-Bundesliga soll in den kommenden Wochen bei den BR Volleys Sergei Grankin einnehmen. Der Olympiasieger wird von Jeff Jendryk (r.) genau beobachtet.

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin.  Die reinen Zahlen lesen sich gar nicht so schlecht. Der deutsche Volleyball-Meister BR Volleys gewann sein Spiel bei den Volleys Herrsching mit 3:1 (25:23, 25:17, 18:25, 25:20) und feierte damit den sechsten Sieg in den vergangenen sieben Bundesligapartien. Das bedeutet weiterhin Tabellenrang vier. Und das zählte drei Tage nach dem bitteren 0:3 gegen Friedrichshafen in erster Linie für die Berliner, die auch am Ammersee ihre Höhen und Tiefen hatten.

Aber Geschenke verteilten sie nicht in der Nikolaushalle von Herrsching. Das Zusammenspiel mit ihrem neuen Steller, dem russischen Olympiasieger Sergei Grankin, klappt besser. Vor allem der Kampfgeist ist offenbar wach: Im ersten und im vierten Durchgang holten die Berliner hohe Rückstände auf und brachten diese Sätze noch ins Ziel. Ihr Bester war dabei der Amerikaner Kyle Russell mit 20 Punkten, fünf davon durch Blocks. Ebenfalls zweistellig punkteten Mittelblocker Nicolas Le Goff und Moritz Reichert (je 10). Der deutsche Nationalspieler auf der Außenposition war aber nur bedingt zufrieden: „Wir haben zu viele unnötige Fehler gemacht“, sagt er, „positiv war sicher, wie wir uns zurückgekämpft haben. Doch es gibt Gegner, die unsere Schwächephasen konsequenter ausnutzen.“