Volleyball

BR Volleys drehen Spiel gegen Lüneburg

Mit einer großen kämpferischen Leistung haben die BR Volleys nach einem 0:2-Satzrückstand doch noch gegen Lüneburg gewonnen.

Trainer Cedric Enard konnte mit der kämpferischen Leistung seiner Mannschaft zufrieden sein.

Trainer Cedric Enard konnte mit der kämpferischen Leistung seiner Mannschaft zufrieden sein.

Foto: dpa Picture-Alliance / nordphoto / Engler / picture alliance / nordphoto

Berlin. Die Berlin Volleys gehen mit einem Erfolgserlebnis in die Weihnachtsfeiertage. Gegen die SVG Lüneburg egalisierte der deutsche Meister am Sonntag einen 0:2-Satzrückstand und setzte sich am Ende noch 3:2 (20:25, 26:28, 25:21, 25:22, 15:10) durch. Durch den Velust der beiden Sätze bleiben den BR Volleys allerdings nur zwei statt der sonst üblichen drei Punkte.

Vor 5892 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle waren Kyle Russell mit 25 und Moritz Reichert mit 17 Punkten die erfolgreichsten Angreifer beim Sieger. Im Pokal-Halbfinale waren die Berliner unlängst mit 2:3 an den Lüneburgern gescheitert, allerdings auswärts in Hamburg.

Die Volleys mussten am Sonntag ohne ihren erst vor gut zwei Wochen verpflichteten Libero Nicolas Rossard auskommen. Der 24-jährige Franzose hat sich einen Bruch an der rechten Hand zugezogen, frühestens Mitte Januar steht er wieder zur Verfügung. Volleys-Trainer Cedric Enard hatte sein Team gegen Lüneburg auf einigen Positionen umgestellt.

Nach einem 0:2-Satzrückstand bäumten sich die BR Volleys gegen starke Lüneburger energisch auf. Vor allem Russell setzte dem Gegner mit seinen wuchtigen Angriffen gehörig zu. Dem 2,05 Meter großen US-Amerikaner gelangen allein im dritten Satz acht Punkte. Die Gastgeber retteten sich in den Tiebreak, in dem der Gegner nur bis zum 4:4-Zwischenstand mithalten konnte.

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