Volleyball

BR-Volleys-Trainer Enard beklagt "indiskutable Effizienz"

Der Berliner Bundesligist wurde zu Saisonbeginn neu zusammengestellt - aber die Mannschaft hat sich noch nicht gefunden.

Volleyball-Spieler versuchen einen Ball zu blocken. 

Volleyball-Spieler versuchen einen Ball zu blocken. 

Foto: dpa

Berlin. Auch knapp zehn Wochen nach dem Saisonstart präsentiert sich die neuformierte Mannschaft der Berlin Volleys noch nicht als funktionierende Einheit. "Das Zusammenspiel zwischen unserem Zuspieler Jan Zimmermann und seinen Passempfängern hat nicht gestimmt", bemängelte Trainer Cedric Enard nach der 0:3-Abfuhr bei Trefl Danzig im zweiten Gruppenspiel der Champions League am Mittwochabend. Sein ernüchterndes Eingeständnis am Ende der Partie: "Unsere Effizienz im Angriff war indiskutabel."

Die BR Volleys hatten sich vom Auftritt beim derzeitigen Tabellenzehnten der polnischen Plusliga weitaus mehr erhofft. Nach zwei Spieltagen in der Gruppe D der Champions League sind nun alle vier Teams punktgleich. Nächster Gegner der BR Volleys in der Königsklasse ist am 16. Januar daheim Polens Meister PGE Skra Belchatow. Zur Gruppe zählt außerdem Belgiens Titelträger Greenyard Maaseik.

Vor 2100 Zuschauern in Danzig stellten vor allem der 2,07 Meter große Maciej Muzaj sowie Milosz Hebda die Volleys-Abwehr vor unlösbare Probleme. "Die haben wir nicht in den Griff bekommen", gab Enard zu. Der Trainer hatte zudem wenig Fortune mit einem Spielerwechsel: Da holte er Angreifer Samuele Tuia vom Feld, weil der - so seine Begründung - "im Block einen schweren Stand hatte". Doch der für Tuia eingewechselte Moritz Reichert holte dann keinen einzigen Punkt. Nach einem auskurierten doppelten Bänderriss im Sprunggelenk steht Reichert erst seit kurzem wieder zur Verfügung.

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