Bundesliga

BR Volleys gewinnen das Derby bei den Netzhoppers

In Bestensee gibt es den erwartet klaren Sieg des Meisters, Trainer Enard ärgert sich über viele Fehler. Nur ein neuer Spieler glänzt.

Berlins Mannschaft hat endlich mal wieder Grund zu jubeln

Berlins Mannschaft hat endlich mal wieder Grund zu jubeln

Foto: Rainer Jensen / dpa

Bestensee. Den Berlin Volleys ist im achten Saisonspiel in der Volleyball-Bundesliga der fünfte Sieg gelungen. Im Berlin-Brandenburg-Derby bei den Netzhoppers KW-Bestensee setzte sich die Mannschaft von Trainer Cedric Enard am Samstagabend mit 3:0 (25:19, 25:18, 25:16) durch. Trotz des klaren Erfolgs vor nur 489 Zuschauern in der Landkost-Arena von Bestensee konnte der deutsche Meister nicht vollends überzeugen. Vor allem 17 Aufschlagfehler sollten Ennard zu denken geben.

Beim Sieger war der Amerikaner Benjamin Patch bester Angreifer. Er holte 16 Punkte. Für die Netzhoppers punktete Dirk Westphal am erfolgreichsten (9).

Von Beginn an übernahmen die Volleys das Kommando. Auch eine zwischenzeitlich starke Phase der Netzhoppers im ersten Satz mit gelungenen Blockaktionen gegen Samuele Tuia und Benjamin Patch brachte die Gäste nicht aus dem Konzept. Sebastian Kühner setzte mit dem zweiten Satzball den Schlusspunkt im ersten Abschnitt.

Auch danach behielten die Berliner die Oberhand. Ihnen kam dabei entgegen, dass beim Gegner Routinier Kamil Ratajczak nach einer im Training erlittenen Daumenverletzung nicht durchhielt. Der im Verlauf der Partie auf der wichtigen Liberoposition eingewechselte 19 Jahre alte Levin Gust konnte dem Angriffsdruck der Volleys nicht standhalten. Maßgeblichen Anteil am Sieg der Gäste hatte aber auch die verbesserte Annahme der Mannschaft durch den erst vor acht Tagen verpflichteten Franzosen Nicolas Rossard.