Volleyball

Berlin Volleys betreten im Pokal "heißes Pflaster"

Im Pokal geht es gegen Lüneburg. Von sechs Auswärtsspielen in der Liga gegen die SVG konnten die BR Volleys erst eines gewinnen.

Berlin Volleys betreten im Pokal "heißes Pflaster".

Berlin Volleys betreten im Pokal "heißes Pflaster".

Foto: dpa

Berlin. Das Los weckte bei den Berlin Volleys unangenehme Erinnerungen. "Lüneburg ist kein gutes Pflaster für uns", sagte Manager Kaweh Niroomand, nachdem am Sonntag das Halbfinale im deutschen Volleyball-Pokal ausgelost worden war. Demnach kämpft der Hauptstadtclub am 13. Dezember bei der SVG Lüneburg um den Einzug ins Endspiel in Mannheim.

Von sechs Auswärtsspielen in der Bundesliga gegen die Niedersachsen haben die BR Volleys erst eines gewinnen können - und das im April 2016 auch nur denkbar knapp mit 15:11 im Tiebreak. Volleys-Kapitän Sebastian Kühner nahm das Los gelassen: "In einem Halbfinale gibt es sowieso keine leichten Gegner mehr."

Volleys-Manager Niroomand lobt Lüneburg

Die BR Volleys hatten sich am Sonntag im Viertelfinale 3:0 bei den Netzhoppers KW-Bestensee durchgesetzt. Zeitgleich beeindruckte Lüneburg durch einen 3:1-Erfolg bei den UV Frankfurt. "Die haben eine bärenstarke Mannschaft beisammen", lobte Niroomand den kommenden Pokalgegner. Von Vorteil für die Berliner könnte es sein, dass die Niedersachsen für das Pokalspiel nach Hamburg ausweichen müssen, weil ihre Heimspielstätte in Reppenstedt den Anforderungen für ein Halbfinale nicht genügt.

Nur zu gerne hätten die BR Volleys selbst ein Heimspiel gehabt. Aus diesem Grund beneiden sie den Erzrivalen und Cupverteidiger VfB Friedrichshafen, der im zweiten Halbfinale die Powervolleys Düren empfängt. Niroomand: "Das Losglück ist offenbar dauerhaft auf Seiten der Friedrichshafener."

Schon bei der Auslosung der Champions League hätte der VfB die leichtere Gruppe im Vergleich zu den BR Volleys erwischt, so der Manager.

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