Volleyball

Netzhoppers sind die vorletzte Hürde für Volleys

Im Pokal-Viertelfinale bei den Netzhoppers KW-Bestensee wollen die BR Volleys den nächsten Schritt Richtung Finale machen.

Cédric Énard  (l.) weist Zuspieler Jan Zimmermann ein

Cédric Énard (l.) weist Zuspieler Jan Zimmermann ein

Foto: Peter Steffen / dpa

Berlin.  Konstanz war bisher nicht das hervorstechende Merkmal der BR Volleys in dieser Saison. 3:2 in Friedrichshafen, 0:3 gegen Frankfurt, 3:1 gegen Maaseik – so recht schlau werden konnte man noch nicht aus den schwankenden Vorstellungen des deutschen Volleyball-Meisters. Dementsprechend groß war die Erleichterung bei Trainer Cédric Énard nach dem gelungenen Auftakt in der Königsklasse. „Wir haben wieder als Team agiert“, sagte der Franzose, „jeder hat seinen Teil zu diesen ersten, wichtigen drei Punkten in der Champions League beigetragen.“

Netzhoppers fehlt ein aufschlagstarker Spieler

Dort eine Runde weiterzukommen, bleibt trotzdem ein sehr weiter Weg. Kürzer ist die Strecke zum deutschen Pokalfinale in Mannheim am 24. Februar. Im Viertelfinale treten die Berliner an diesem Sonntag (16 Uhr) im Derby bei den Netzhoppers KW-Bestensee an, die ohne ihren zuletzt sehr aufschlagstarken Angreifer Theo Timmermann auskommen müssen. „Wir dürfen die Netzhoppers keinesfalls unterschätzen, die sind zu Hause immer für eine Überraschung gut“, warnt zwar Volleys-Geschäftsführer Kaweh Niroomand, stellt aber klar: „Wir wollen unbedingt nach Mannheim.“ Und favorisiert ist sein Team in jedem Fall, denn KW hat von fünf Bundesligaspielen nur eines gewonnen: 3:2 gegen den VC Olympia. Klingt nach einer klaren Sache – wenn die Leistungsschwankungen nicht wären.

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