Bundesliga

Volleys wollen Siegesserie von Friedrichshafen stoppen

In der Bundesliga verloren die Schwaben noch kein Spiel. Das soll sich am Sonntag ändern.

So wollen die Fans die BR Volleys am Sonntag jubeln sehen

So wollen die Fans die BR Volleys am Sonntag jubeln sehen

Foto: pa

Berlin. Es ist Zeit für eine Revanche! Am Sonntag (14.30 Uhr) treffen die Volleys zum zweiten Mal innerhalb von vier Tagen auf den VfB Friedrichshafen. In der Champions League verloren die Berliner am Mittwoch knapp mit 2:3. Adam White: „Wir haben über das gesamte Spiel gesehen doch ein paar Fehler zu viel gemacht, gemessen an dem Risiko, was wir gegangen sind. Am Sonntag haben wir die nächste Chance und wollen es natürlich noch besser machen.“

Es geht ums Prestige

Anders als in der Champions League sind die Rollen in der Bundesliga klar verteilt. Der Erzfeind Friedrichshafen wird als Tabellenerster (54 Punkte) in die diesjährigen Playoffs starten, die BR Volleys gehen als Zweiter (43) ins Rennen. Inmitten der beiden sportlich deutlich bedeutsameren Matches in der CEV Champions League ist dieses „Duell der Giganten“ mehr ein Pflichttermin. Die Kür folgt für den Hauptstadtklub am Donnerstag (22. März um 20 Uhr), wenn die Schützlinge von Stelian Moculescu die 2:3-Heimniederlage im Hinspiel der Königsklasse wettmachen wollen.

Trotzdem ist Spannung garantiert

Die Häfler sind in dieser Saison noch immer ungeschlagen. Dieser Nimbus bröckelte zwar Mittwochabend vor über 6.000 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle gewaltig, zu einem Sieg hat es nicht gereicht. Die BR Volleys lagen statistisch in vielen Elementen vorn: Hielten die Annahme stabiler, blockten häufiger und waren auch im Aufschlag gefährliche. Dass die Häfler trotz dessen als Sieger hervorgingen, lag zum einen an den Eigenfehlern der Berliner und zum anderen an Athanasios Protopsaltis, der im Angriff der überragende Akteur und damit Topscorer (26 Punkte) war. Kapitän Robert Kromm: „Wir sind auf dem richtigen Weg, spielen mutiger und sind aggressiver im Aufschlag. Wir müssen in den nächsten zwei Spielen gegen Friedrichshafen noch intelligenter agieren, dann ist noch mehr möglich.“

Trainer Moculescu will Neues testen

Da das Spiel tabellarisch keine Bedeutung mehr hat, könnte es auch die ein oder andere überraschende Personalie geben, vermutet Kromm: „Stelian wird sicher etwas ausprobieren. Was gibt es Besseres, als unter Wettkampfbedingungen auf so hohem Niveau Dinge zu testen.“ Denn obwohl beide Teams keinesfalls verlieren wollen, schwirrt das Finale der Filmreihe vom Donnerstag schon über diesem zweiten Teil der Trilogie.

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