Champions League

Civitanova zeigt den Volleys die Grenzen auf

Die Volleys ziehen als Zweiter in die K.o.-Runde der Champions League ein. Beim Tabellenführer aus Italien gab es eine 0:3-Niederlage.

In Civitanova gab es für die Volleys nicht viel zu holen

In Civitanova gab es für die Volleys nicht viel zu holen

Foto: Uwe Anspach / dpa

Als Gruppenzweiter ziehen die Berlin Volleys in die K.o.-Runde der Volleyball-Champions-League ein. Beim Tabellenführer Cucine Lube Civitanova wurden dem deutschen Meister am Mittwochabend im letzten Vorrundenspiel der Königsklasse beim 0:3 (14:25, 23:25, 15:25) die Grenzen aufgezeigt. Beide Mannschaften standen bereits vorher als Teilnehmer an den Play-offs fest.

Es war für die Berliner erst die zweite Niederlage im sechsten Gruppenspiel. Die erste Begegnung gegen die Italiener hatte die Mannschaft von Trainer Roberto Seniotti Anfang Dezember noch überraschend mit 3:1 für sich entscheiden können. Wer in der Top-12-Runde der Gegner ist, entscheidet sich am Freitag.

Im Palasport Eurosuole Forum diktierte Civitanova das Geschehen von Beginn an. Vor allem gegen die Angriffsaktionen des bulgarischen Diagonalspielers Tsvetan Sokolow fanden die Volleys keine Mittel. Auch ein zwischenzeitlicher 5:7-Rückstand nach einem Ass von Robert Kromm im zweiten Abschnitt brachte die Gastgeber nicht aus dem Konzept. Mit einer 11:2-Serie schufen die Italiener wieder für klare Verhältnisse. Sie gerieten aber am Ende des Durchgangs noch einmal in Schwierigkeiten, weil sich die Berliner in ihrer stärksten Phase des Spiels erst mit dem sechsten Satzball geschlagen gaben.

Den Berlin Volleys bleibt nicht viel Zeit, die deutliche Niederlage zu verarbeiten. Am Sonntag geht es im Bundesliga-Gipfeltreffen beim Tabellenführer VfB Friedrichshafen darum, wer als Hauptrunden-Erster in die Play-offs um die deutsche Meisterschaft einzieht.

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