Deutsche Meisterschaft

BR Volleys gelingt erster Finalsieg gegen Friedrichshafen

Die BR Volleys haben im ersten Playoff-Finale um den deutschen Volleyball-Titel den amtierenden Meister VfB Friedrichshafen bezwungen.

Die Berlin Volleys legten im ersten Final-Playoff um die deutsche Volleyball-Meisterschaft mit einem 3:1-Sieg gegen Friedrichshafen vor

Die Berlin Volleys legten im ersten Final-Playoff um die deutsche Volleyball-Meisterschaft mit einem 3:1-Sieg gegen Friedrichshafen vor

Foto: imago sportfotodienst / imago/Sebastian Wells

Die Berlin Volleys sind erfolgreich in den Kampf um die deutsche Meisterschaft gestartet. Im ersten Playoff-Finale um den Titel bezwang die Mannschaft von Trainer Roberto Serniotti den amtierenden Meister VfB Friedrichshafen am Sonntag mit 3:1 (25:21, 25:23, 23:25, 25:19). Der Vizemeister aus der Hauptstadt ging damit in der Serie Best of five mit 1:0 in Führung. Vor 6773 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle lieferten sich beide Mannschaften ein über weite Strecken hochklassiges Duell.

Der Franzose Nicolas Le Goff nutzte mit einem Block gleich den ersten Matchball für die Gastgeber. Die Berliner hatten in Angreifer Paul Carroll sowie Libero Erik Shoji ihre herausragenden Kräfte. Bei Friedrichshafen gingen die gefährlichsten Aktionen vom Franzosen Baptiste Geiler aus. Am Donnerstag sehen sich beide Mannschaften zum zweiten Spiel in Friedrichshafen wieder, am 1. Mai haben die Berlin Volleys in der dritten Partie erneut Heimvorteil.

Im ersten Satz lagen die Gastgeber zwischenzeitlich schon 17:13 vorne. Als aber Robert Kromm einen Angriffsball ins Aus schlug, kam der VfB zum 18:18-Ausgleich. Ein Block von Felix Fischer zum 21:18 brachte schließlich die Vorentscheidung zur 1:0-Satzführung. Der zweite Durchgang blieb spannend bis zum Schluss. Erst der dritte Satzball wurde von Carroll zum 25:23 verwandelt.

Doch der Gast vom Bodensee bäumte sich auf. Von der Mitte des dritten Satzes an erwischten die Volleys eine Schwächephase, zu einseitig liefen bei ihnen die Angriffsaktionen. Beim VfB steigerte sich vor allem der frühere Berliner Björn Andrae und setzte dem Kontrahenten vorübergehend mächtig zu. Doch die Berliner ließen sich durch den verlorenen dritten Satz nicht irritieren.