Volleyball

Den BR Volleys winkt der Finaleinzug im CEV-Cup

In einem spannenden Spiel setzen sich die Volleys 3:2 bei Belgiens Meister Knack Roeselare durch. Das Rückspiel ist am Sonnabend.

Paul Lotman half mit seinen Schmetterbällen

Paul Lotman half mit seinen Schmetterbällen

Foto: Sport Moments/Basting / picture alliance / Sport Moments

Berlin.  Schon im Viertelfinale des CEV-Cups benötigten die BR Volleys einen Kraftakt, um VaLePa Sastamala aus Finnland auszuschalten. Im Halbfinale musste sich das Team von Trainer Roberto Serniotti nun noch einmal steigern. Die Berliner gewannen das Hinspiel bei Knack Roeselare nach einem Volleyball-Marathon von zwei Stunden und 14 Minuten mit 3:2 (29:31, 25:23, 21:25, 25:21, 15:10).

Das bedeutet für das Rückspiel am Sonnabend (18.30 Uhr) in der Schmeling-Halle: Ein zweiter Sieg, egal in welcher Höhe, reicht zum Einzug ins Endspiel. Im Falle eines 2:3 müsste wie gegen die Finnen ein Goldener Satz bis 15 Punkte entscheiden, bei einer klareren Niederlage wären die Belgier weiter. Im Finale wartet vermutlich Dinamo Moskau, das im russischen Duell Gazprom-Ugra Surgut 3:0 bezwang.

Kromm musste im Bett bleiben

Der Berliner Erfolg kommt umso überraschender, als Kapitän Robert Kromm im Hotelbett geblieben war. Außerdem fehlten weiter Tomas Kmet und Francesco de Marchi. Kromm hatte über Nacht Schüttelfrost und Fieber bekommen.

Nicht einmal vom unglücklich verlorenen ersten Satz ließ sich der deutsche Pokalsieger aus dem Konzept bringen. „Die Leistung unseres Teams ist unglaublich hoch zu bewerten“, freute sich Volleys-Geschäftsführer Kaweh Niroomand, „jetzt haben wir wirklich gute Chancen. Wir müssen am Sonnabend nur irgendwie gewinnen.“