Volleyball

Beim zehnten Sieg der Volleys kommt Kmet rechtzeitig

Die Berlin Volleys mussten gegen Lüneburg nicht alles geben. Die Mannschaft von Trainer Roberto Serniotti  (Foto) gewann mit 3:1

Die Berlin Volleys mussten gegen Lüneburg nicht alles geben. Die Mannschaft von Trainer Roberto Serniotti (Foto) gewann mit 3:1

Foto: nph / Engler / picture alliance / nordphoto

Trotz Kniebeschwerden macht der Mittelblocker im Berliner Volleyballteam beim Sieg gegen Lüneburg verlässlich seine Punkte.

Berlin.  Der erste Satz war in seiner entscheidenden Phase, da hatte Roberto Serniotti eine sehr gute Idee: Der Trainer der BR Volleys brachte beim Stand von 25:25 gegen die SVG Lüneburg Mittelblocker Tomas Kmet für Mittelblocker Felix Fischer. Der Slowake war gerade auf dem Feld, da machte er zum ersten Mal seinen Job: Block zum 26:25. Nächste Aktion: Block zum 27:25, wieder Kmet. Der 34-Jährige lachte, seine Teamkollegen auch. Das nennt man ein glückliches Trainer-Händchen. 3:1 (27:25, 25:16, 18:25, 25:22) hieß es am Ende vor 3172 Zuschauern in der Schmeling-Halle. Der unangefochtene Tabellenführer der Volleyball-Bundesliga feierte im zehnten Saisonspiel den zehnten Sieg.

Die Volleys sind unangefochten Tabellenführer

Dabei hatten die Berliner durchaus Sorgen. Für Robert Kromm (Bauchmuskelverletzung) durfte der 21-jährige Ruben Schott ran, wurde in der Annahme immer wieder von den Gästen gesucht, machte seine Sache insgesamt jedoch sehr ordentlich. Auch Kmet (Knie) war angeschlagen, punktete aber zuverlässig. Der zweite Durchgang war gar ein Spaziergang für die BR Volleys. Im dritten Abschnitt erwachte endlich die Gegenwehr der Niedersachsen, und Berlin schwächelte vorübergehend. Im Schlusssatz brachte ein Zwischenspurt von 14:15 zum 19:15 die Entscheidung. Paul Carroll (26 Punkte) war Berlins Bester. Aber wer weiß, wie es ausgegangen wäre, hätte Serniotti nicht im richtigen Moment Kmet eingewechselt.

( diw )