Volleyball

Pause bis Mitte Januar kommt den BR Volleys gelegen

Jubel bei den Volleyballern der Berlin Volleys. Der unangefochtene Bundesliga-Tabellenführer löste auch die Aufgabe in Herrsching

Jubel bei den Volleyballern der Berlin Volleys. Der unangefochtene Bundesliga-Tabellenführer löste auch die Aufgabe in Herrsching

Foto: Sport Moments/Basting / picture alliance / Sport Moments

Das Berliner Volleyballteam hat in neun Bundesligaspielen nur drei Sätze abgegeben. Vorsprung gegenüber der Konkurrenz ist bereits groß.

Berlin.  Die Berlin Volleys bekommen ihre wohlverdiente Pause. „Über Weihnachten gibt es ein paar freie Tage. Das brauchen die Spieler, gerade um auch mental wieder aufzutanken“, sagte Volleys-Sportdirektor Roko Sikiric. Nach dem schwer erkämpften 3:1-Sieg zum Jahresabschluss beim TSV Herrsching am Sonnabend zog Sikiric das Fazit: „Wir können stolz auf unsere Mannschaft sein. In neun Bundesligaspielen insgesamt nur drei Sätze abzugeben – das ist eine wunderbare Sache.“

Erst am 13. Januar geht es für die Volleys mit einem Heimspiel gegen Lüneburg weiter. Mit sechs Punkten Vorsprung auf Verfolger United Volleys RheinMain wechselt der Hauptstadtklub als souveräner Tabellenführer ins neue Jahr. Selbst Meister VfB Friedrichshafen kann durch einen Sieg im Nachholspiel am Dienstag in Düren nur noch auf sechs Punkte Abstand herankommen.

Dabei waren die Rahmenbedingungen für die Volleys in dieser Saison nicht optimal. „Die Vorbereitung war durch das Abstellen unserer Nationalspieler problematisch, die Mannschaft hatte seit Saisonbeginn durch drei Spiele in jeder Woche eine hohe Belastung und es gab organisatorische Schwierigkeiten“, sagt Sikiric.

Starke Leistungen trotz widriger Bedingungen

Trainieren können die Volleys seit geraumer Zeit nicht mehr wie gewohnt im Horst-Korber-Zentrum, das als Flüchtlingsunterkunft dient. Die Spieler müssen größtenteils zeitaufwändige Anreisen ins Sportforum in Kauf nehmen.

Die abstiegsbedrohten Volleyballer der Netzhoppers KW-Bestensee können ein bisschen beruhigter in die Pause gehen. In ihrem letzten Bundesligaspiel des Jahres setzten sich die Brandenburger gegen die VSG Coburg/Grub erstaunlich deutlich mit 3:0 (25:23, 25:20, 25:12) durch. Es war im neunten Saisonspiel erst der zweite Sieg für die Mannschaft von Trainer Mirko Culic. Daniel Heinecke verwandelte gleich den ersten Matchball.

( BM )