Volleyball

BR Volleys wollen in der Königsklasse bei Ljubljana glänzen

Mit einem Sieg können sich die Berliner Volleyballer das Weiterkommen in der Champions League sichern. Bei sportlicher Qualifikation winkt das Final Four in der Max-Schmeling-Halle.

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An der Vorbereitung soll das Ganze nicht scheitern. Bereits seit Sonntagnachmittag sind die BR Volleys in Ljubljana eingetroffen, um fit zu sein für den Showdown in der Champions League. Mit einem Sieg im letzten Gruppenspiel am Dienstag beim slowenischen Meister Ach Volleys Ljubljana sollen die letzten Zweifel beseitigt werde. Denn nur die sieben Gruppenersten und die fünf besten Gruppenzweiten qualifizieren sich für die nächsten Spiele in der K-o.-Runde. Theoretisch könnte ein 2:3, also ein Punktgewinn, oder sogar eine Niederlage fürs Weiterkommen reichen.

Aber wer will sich schon auf andere verlassen, wenn er es „selbst in unserer Hand hat“, wie es Mark Lebedew, der Berliner Trainer, ausdrückt. Im Hinspiel, beim 3:1, hatten sich die Berliner in eigener Halle lange Zeit schwergetan. Entsprechend gewarnt ist der Deutsche Meister. Die Slowenen können ohne Druck spielen, sie haben nur eines von bisher fünf Spielen gewonnen und können als Tabellenletzter nicht mehr weiterkommen. „Unsere Mannschaft ist gut drauf“, sagt Lebedew voller Optimismus.

Für die Berliner wäre ein Scheitern ein herber Rückschlag. Schließlich möchte der Klub gern das Final Four in der europäischen Eliteklasse in der Max-Schmeling-Halle austragen, das für den 28. und 29. März terminiert ist. „Für uns wäre es nicht nur sportlich reizvoll, das Turnier in Berlin zu veranstalten, wir könnten damit auch unsere Reichweite und unseren Bekanntheitsgrad erhöhen“, erklärt Volleys-Geschäftsführer Kaweh Niroomand.

Die Volleys haben gute Chancen, den Zuschlag für das Endturnier zu erreichen. Als Veranstalter hätte man zudem den unschätzbaren Vorteil, die nach den Gruppenspielen folgenden beiden K-o.-Runden überspringen zu dürfen und direkt ins Final Four einziehen zu können. Bereits am Freitag wird der europäische Verband seine Entscheidung bekannt geben. Aber erst einmal müssen die Berliner ihre sportliche Pflicht erfüllen.