Rückblick

Minuten-Protokoll: So lief der Berlin-Marathon

Olympiasieger Kipchoge ist der erste Läufer der Geschichte, der die klassischen 42,195 Kilometer unter 2:02 Stunden bewältigt hat.

Lichtspiel: Die Läufer passieren die Siegessäule

Lichtspiel: Die Läufer passieren die Siegessäule

Foto: Reto Klar

Berlin. Es war wieder so weit! Am Sonntag lief der Berlin-Marathon wieder durch die Innenstadt. Über 44.300 Läufer starteten. Hinzu kamen im Vorfeld 180 Handbiker und Rollstuhlfahrer. 42,195 Kilometer waren für alle zurückzulegen - Eliud Kipchoge brachte mit seinem Weltrekord die Zuschauer zum Jubeln. Der Berlin-Marathon im Minuten-Protokoll.

+++ 11.16 Uhr +++ Neuer Weltrekord!!!!

Der Kenianer Eliud Kipchoge hat den Berlin-Marathon gewonnen und einen Weltrekord aufgestellt. Bei anfangs idealen Wetterbedingungen kam der 33-Jährige in 2:01:39 Stunden ins Ziel und blieb damit gleich 1:18 Minuten unter der vier Jahre alten Top-Zeit seines Landsmanns Dennis Kimetto.

Olympiasieger Kipchoge ist damit der erste Läufer der Geschichte, der die klassischen 42,195 Kilometer unter 2:02 Stunden bewältigt hat. Zweiter wurde Kipchoges Landsmann Amos Kipruto in 2:06:23 Stunden.

Kipchoge bekommt eine Prämie von insgesamt 120 000 Euro: 50 000 Euro für den Weltrekord, 40 000 für den Sieg und 30 000 Euro zusätzlich als Zeit-Bonus, weil er unter 2:04 Stunden blieb.

Eliud Kipchoge über seinen Weltrekord. "Ich bin so glücklich, dass ich es geschafft habe. Im dritten Anlauf habe ich es geschafft. Ich bin unendlich dankbar."

Die letzten 17 Kilometer lief er ohne Tempomacher. Kipchoge: "Ich hatte einen genauen Plan. Es war hart, ihn umzusetzen. Ich habe mich von niemanden abhalten lassen."

+++ 11.03 Uhr +++ Tolle Unterstützung an der Strecke

+++ 11.01 Uhr +++ Mit einem Springseil Marathon laufen? Das scheint zu gehen.

+++ 10.46 Uhr +++ Kipchoge führt weiterhin

Kipchoge hat 30 Kilometer in 1:26:45 Stunde geschafft. Er ist etwas langsamer geworden.

+++ 10.44 Uhr +++ Wie oft er wohl fotografiert wird?

+++ 10.36 Uhr +++ Diese Fans stechen heraus

+++ 10.31 Uhr +++ So viele Läufer!

+++ 10.25 Uhr +++ Auch im Anzug lässt es sich gut laufen

+++ 10.19 Uhr +++ Gute Stimmung an der Marathon-Strecke

+++ 10.02 Uhr +++ Kipchoge verliert Tempomacher

Bei dem rasanten Tempo konnte wohl der Tempomacher nicht mehr mithalten. Kipchoge muss auf einen Tempomacher verzichten. 15 Kilometer schaffte er in 43:57 Minuten. Damit ist er immer noch auf Weltrekord-Kurs.2:02:57 Stunden müssen unterboten werden.

+++ 10 Uhr +++ Erste Handbiker im Ziel

Vico Merklein gewinnt das Handbike-Rennen in 1:04:56 Stunde.

+++ 9.53 Uhr +++ Viele Trinkstände für die Profis

An 13 Ständen können sich die Profis Getränke holen - so viel wie noch nie. Kipchoge: "Beim Laufen verlieren wir viel Flüssigkeit. Wir müssen viel trinken, vor allem Elektrolyte. Je mehr man trinkt, desto schneller läuft man."

+++ 9.51 Uhr +++ Wer führt eigentlich?

Nach zehn Kilometern ist Eliud Kipchoge (29:01 Minuten) immer noch Erster. Es folgen Wilson Kipsang (29:12 Minuten), Amos Kipruto (29:16 Minuten), Abera Kuma (29:16 Minuten) und Shogo Nakamura (30:09 Minuten).

+++ 9.45 Uhr +++ Freizeitläufer starten

Nachdem die Profis schon auf der Strecke sind, laufen jetzt auch die Freizeitläufer so. Insgesamt rennen über 44.300 Läufer mit.

+++ 9.41 Uhr +++ Tempomacher für Freizeitläufer

Wie die Profis haben auch einige Gruppen von Freizeitläufern einen Tempomacher. Er soll helfen, dass die Läufer in einer guten Zeit ins Ziel kommen.

+++ 9.38 Uhr +++ Kipchoge macht Tempo

Die Spitzengruppe um Kipchoge ist bereits schon am Friedrichstadtpalast angekommen. Der Mann macht ordentlich Tempo!

+++ 9.35 Uhr +++ Viele Zuschauer sind an der Strecke

An der Strecke stehen viele Zuschauer und feuern die Läufer ein. Vergangenes Jahr kamen nicht ganz so viele an der Strecke, weil es regnete. Gut, dass heute die Sonne scheint!

+++ 9.27 Uhr +++ Kipchoge ist schnell unterwegs

Der Führende Eliud Kipchoge läuft die ersten zwei Kilometer in 5:41 Minuten. Kipchoge liegt mit 25 Metern Vorsprung vor Kontrahent Kipsang. Dies deutet darauf hin, dass Kipchoge noch schneller läuft als geplant.

+++ 9.15 Uhr +++ Läufer starten

Der 45. Berlin-Marathon läuft. Wir wünschen den Läufern alles Gute und viel Erfolg!

+++ 8.49 Uhr +++ Handbiker sind gestartet

+++ 8.49 Uhr +++ Die Strecke

+++ 8.45 Uhr +++ Rollstuhlfahrer starten

Die Rollstuhlfahrer sind auf der Strecke des 45. Berlin-Marathons. Um 8.58 Uhr starten die Handbiker, bevor die Läufer um 9.15 Uhr folgen.

+++ 8.34 Uhr +++ Das sind die Streckensperrungen

Wie die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) mitteilte, bleibt die Straße des 17. Juni zwischen Brandenburger Tor und und Yitzhak-Rabin-Straße bis Montagnacht gesperrt. Zusätzlich seien bis Montag die Ebertstraße zwischen Behrenstraße und Scheidemannstraße sowie die Yitzhak-Rabin-Straße nicht befahrbar. Von den Sperrungen am Sonntag betroffen sind laut VIZ viele Straßen entlang der Laufstrecken in den Bezirken Mitte, Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg und Tempelhof-Schöneberg. Unter anderem sind die Potsdamer Straße, der Boulevard Unter den Linden, die Wilhelmstraße und die Behrenstraße teilweise gesperrt.

+++ 8.23 Uhr +++ Der Marathon in Zahlen

+++ 8.12 Uhr +++ Diese Männer kämpfen um den Weltrekord

Im Rennen der Männer geht es am Sonntag um den Weltrekord. Eliud Kipchoge aus Kenia will schneller laufen als Landsmann Dennis Kimetto, der vor vier Jahren an gleicher Stelle die bestehende Bestmarke von 2:02:57 aufstellte.

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