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Berlin-Marathon im Liveblog: Kipchoge verpasst Weltrekord

Der Kenianer Eliud Kipchoge hat den Berlin-Marathon gewonnen. Viele Straßen sind gesperrt. Die wichtigsten Infos.

Eliud Kipchoge überquert als Erster die Ziellinie

Eliud Kipchoge überquert als Erster die Ziellinie

Foto: Reuters

Ein Jahr nach seinem Olympiasieg hat der Kenianer Eliud Kipchoge den Berlin-Marathon gewonnen, den erhofften Weltrekord aber verpasst. Auf regennasser Straße setzte sich der 32-Jährige am Sonntag in inoffiziellen 2:03:34 Stunden durch. Kipchoge blieb damit über der Bestmarke von 2:02:57 Stunden, die sein Landsmann Dennis Kimetto vor drei Jahren beim Berlin-Marathon aufgestellt hatte.

Kipchoge gewinnt zum zweiten Mal den Berlin Marathon

Eliud Kipchoge hat den Berlin-Marathon gewonnen. Den Weltrekord verpasste der Kenianer aber deutlich.
Eliud Kipchoge gewinnt 44. BMW Berlin Marathon

Zweiter nach 42,195 Kilometern wurde der äthiopische Debütant Guye Adola in 2:03:46 Minuten. Mitfavorit Wilson Kipsang (Kenia) war bei Kilometer 30 ausgestiegen. Kipchoge lieferte sich ein packendes Dull mit dem 26 Jahre alten Adola und setzte sich erst drei Kilometer vor dem Ziel ab

Bei den Frauen gewann die Kenianerin Gladys Cherono. Die 34 Jahre alte Favoritin setzte sich am Sonntag in 2:20:23 Stunden durch. Schon vor zwei Jahren hatte sie mit der Weltklassezeit von 2:19:25 Stunden gesiegt. Zweite wurde Ruti Aga aus Äthiopien in 2:20:41 Stunden vor der Kenianerin Valary Ajabei (2:20:53). Anna Hahner kam bei ihrem ersten Marathon seit den Olympischen Spielen als Fünfte in 2:28:32 Stunden ins Ziel. Damit knackte die 27-Jährige vom Team RUN2SKY die Norm für die Leichtathletik-Europameisterschaften 2018 ebenfalls in Berlin.

Für die 44. Auflage haben sich 43.852 Läuferinnen und Läufer angemeldet - das ist Rekord. Der Sieger kassiert eine Prämie von 40 000 Euro, für einen Weltrekord hätte es zusätzlich 50.000 Euro und einen Zeit-Bonus von 30.000 Euro gegeben.

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