Leichtathletik

Weltrekordläufer Kipsang kehrt nach Berlin zurück

Top-Stars beim Marathon: Es läuft wieder auf einen Zweikampf zwischen den Läufern aus Äthiopien und Kenia hinaus.

So war es 2013: Wilson Kipsang stellte einen Weltrekord auf.

So war es 2013: Wilson Kipsang stellte einen Weltrekord auf.

Foto: Ole Spata / picture alliance / dpa

Berlin.  Berlin ist ein gutes Pflaster für Marathon-Weltrekorde. Die letzten sechs offiziellen Bestmarken über die 42,195 Kilometer sind auf dem schnellen Pflaster der Hauptstadt aufgestellt worden. Diesmal ist unter den Topläufern für den Marathon am 25. September einer dabei, der sich in Sachen Weltrekord bestens auskennt: Der Kenianer Wilson Kipsang (34) lief ihn 2013 in 2:03:23 Stunden.

Ein Jahr später war er den Rekord allerdings schon wieder los, sein Landsmann Dennis Kimetto benötigte nur 2:02:57 Stunden. 2015 holte sich Eliud Kipchoge in 2:04:00 Stunden den Sieg, diesmal ohne Weltrekord. Seit 2010 kam der Gewinner in Berlin jedes Jahr aus Kenia. Davor hatte vier Mal in Serie Äthiopiens Ausnahmeläufer Haile Gebreselassie gewonnen.

Aus Äthiopien stammt laut Veranstalter der zweite Weltklasse-Mann für das Rennen in Berlin: Kenenisa Bekele. Der 34-Jährige hat auf der Bahn über die 5000 und 10.000 Meter so ziemlich alles abgeräumt, was möglich ist. Er ist dreimaliger Olympiasieger und fünfmaliger Weltmeister und hält auf beiden Distanzen immer noch die Weltrekorde. 2014 wechselte Bekele zum Marathon und gewann im selben Jahr in Paris. In Rio wird er nicht dabei sein. Der äthiopische Verband berücksichtigte Bekele nicht für die Olympischen Spiele.