Marathon

Thüringerin skatet in Berlin am schnellsten

Bereits einen Tag vor dem eigentlichen Berlin-Marathon haben die Inline-Skater die Strecke absolviert. Bei den Frauen siegte eine Thüringerin, bei den Männern ein Franzose.

Den Skater-Frauenwettbewerb des Marathon-Wochenendes entschied am Samstagnachmittag Sabine Berg aus Gera für sich. Schnellster der rund 6500 Starter war allerdings der Franzose Ewan Fernandez.

Die 42,195 Kilometer lange Strecke absolvierte Fernandez in 1:01:26 Stunden und war damit über eine Minute schneller als der zweitplatzierte Schweizer Roger Schneider. Zudem verfehlte der Franzose nur um 54 Sekunden den Streckenrekord von Joey Mantia (USA), der sich diesmal mit dem sechsten Platz begnügen musste. Felix Rijhnen kam als bester Deutscher nicht über Rang acht hinaus.

Dafür konnte sich eine der starken deutschen Skaterinnen über einen Heimsieg freuen. Staffel-Europameisterin Berg siegte vor der italienischen Vorjahressiegerin Giovanna Turchiarelli. Tina Strüver aus Halle/Saale belegte den dritten Platz.

Der Skater-Wettbewerb führte bereits zu größeren Einschränkungen auf Berlins Straßen. Über Stunden hinweg wurde der Rundkurs durch die Innenstadt für den Verkehr gesperrt. Allerdings hatten sich die Berliner offenbar schon im Vorfeld darauf eingestellt. Nennenswerte Verkehrsprobleme wurden nach Polizeiangaben jedenfalls nicht gemeldet.

Noch umfangreichere Absperrungen drohen am Sonntag: Dann bleibt die Marathon-Strecke von 7.45 Uhr bis 16.30 Uhr fast komplett für Autos gesperrt. Busse und Straßenbahnen verkehren ebenfalls nur eingeschränkt. Selbst für Fußgänger soll das Überqueren der betroffenen Straßen nur eingeschränkt möglich sein. Deshalb rät die Polizei dazu, gleich auf S- und U-Bahnen umzusteigen. Autofahrer können bei Bedarf auf die Stadtautobahn ausweichen. Auch der Tiergartentunnel und der Autotunnel Grunerstraße in Mitte bleiben das ganze Wochenende frei.

© Berliner Morgenpost 2019 – Alle Rechte vorbehalten.