Berliner HC

Berliner HC erreicht erstmals seit 2012 das Final Four

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Der deutsche Nationalspieler Martin Zwicker verwandelte den entscheidenden Penalty für den Berliner HC.

Der deutsche Nationalspieler Martin Zwicker verwandelte den entscheidenden Penalty für den Berliner HC.

Foto: Virginia Mayo / picture alliance/AP Images

Diesmal brauchte der Berliner HC ein Penaltyschießen. Doch nach zwei Siegen über den UHC Hamburg steht er im Final Four.

Berlin. Er hat bereits in den vergangenen Wochen herausragende Leistungen gezeigt, das Toreschießen aber meist anderen überlassen. Doch im zweiten Play-off-Viertelfinale verwandelte Martin Zwicker (34) mit all seiner Routine den entscheidenden Penalty. Der Berliner HC gewann so mit 4:3 nach Penaltyschießen beim UHC Hamburg. Die erste Partie hatten die Zehlendorfer daheim 3:0 für sich entschieden. Und nun fahren sie zum Final Four am 8. und 9. Mai in Mannheim, zum ersten Mal seit 2012. Gegner im Halbfinale ist Rot-Weiss Köln.

„Das war natürlich überragend, wie Martin das beendet hat“, lobte Trainer Rein van Eijk, der sich außerdem besonders für Moritz Kentmann freute: „Schön, dass er so eine Hauptrolle spielen konnte.“ Der 28-jährige Torhüter ließ sich im Penaltyschießen nur zweimal überwinden, dreimal scheiterten die Hamburger an ihm. Für den BHC trafen neben Zwicker noch Marian Klink und Matteo Poljaric. Nach regulärer Spielzeit hatte es 1:1 gestanden.

Berliner HC hätte das Spiel früher entscheiden können

„Das war etwas unnötig“, fand van Eijk einen kleinen Kritikpunkt. Denn allein in der ersten Halbzeit vergab Luca Wild drei gute Möglichkeiten, seine Berliner Mannschaft in Führung zu bringen. Nach dem 1:0 durch Tom Neßelhauf in der 39. Minute hatte auch Nationalspieler Jonas Gomoll die Chance, vorentscheidend auf 2:0 zu erhöhen. Doch so verdienten sich die aufopferungsvoll kämpfenden Hamburger das 1:1 durch Benedikt Schwarzhaupt (52.).

Aber die Gäste behielten in der Penalty-Entscheidung die Nerven. „Wir freuen uns jetzt mega“, sagte van Eijk und meinte dabei sogar auch die Heimfahrt im Bus nach Berlin. Dort wollte sich die Mannschaft am Bord-Fernseher das zweite DFB-Pokal-Halbfinale zwischen Borussia Dortmund und Holstein Kiel ansehen. Martin Zwicker hoffte dabei auf ein zweites großes Erfolgserlebnis: Der Olympia-Dritte von Rio und Europameister ist glühender BVB-Fan. Und erlebte auch hier ein Happy End.

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( diw )