Wasserball

Spandau 04 verpflichtet einen russischen Bären

Der russische Nationalspieler Dmitrii Kholod unterschreibt bei den Wasserfreunden Spandau einen Vertrag bis 2022.

Dmitrii Kholod verstärkt für vorerst drei Jahre den deutschen Wasserball-Meister Wasserfreunde Spandau 04.

Dmitrii Kholod verstärkt für vorerst drei Jahre den deutschen Wasserball-Meister Wasserfreunde Spandau 04.

Foto: Anatoly Maltsev / picture alliance / dpa

Berlin.. Die Wasserfreunde Spandau melden kurz vor Beginn der Wasserball-Weltmeisterschaft in Gwangju/Südkorea einen spektakulären Zugang für die kommenden drei Jahre. Der russische Nationalspieler Dmitrii Kholod unterschrieb beim deutschen Meister einen Vertrag bis 2022.

Fast zwei Meter groß, fast 100 Kilo schwer

„Dmitrii ist einer der schnellsten Wasserballer und kann aufgrund seiner körperlichen Präsenz alle Positionen spielen“, freut sich Spandaus Trainer Petar Kovacevic über die Verstärkung. Kholod ist mit 1,97 Meter Körpergröße und 99 Kilogramm Körpergewicht ein wahrer Modellathlet. Die Spandauer kennen den 27-Jährigen nicht nur aus Vergleichen mit der russischen Nationalmannschaft. Auch in der Champions League hatten sie es bereits mit dem Riesen von Dynamo Moskau zu tun.

Peter Röhle zeigte sich wie Kovacevic erfreut über den Zugang aus Russland. „Viele der Spieler könnten woanders viel mehr Geld verdienen“, sagte der Spandauer Manager, „aber sie entscheiden sich für ihre sportliche Weiterentwicklung.“ Insbesondere der gute internationale Ruf von Trainer Kovacevic spiele dabei eine große Rolle.

Kern des Meisterteams bleibt zusammen

Damit haben sich die Wasserfreunde vor weiteren Duellen mit ihrem großen nationalen Konkurrenten Waspo Hannover weiter verstärkt. Der 37-malige deutsche Meister verpflichtete zuvor schon den 22 Jahre alten Torhüter Florian Thom von der SG Neukölln, Aleks Sekulic von Bayer Uerdingen und den Deutsch-Türken Kerem Cemalmazoglu. Der Kern der Meistermannschaft blieb zusammen, den Verein verlassen haben nur Lukas Küppers und Ferdinand Korbel, die zum Bundesliga-Rivalen OSC Potsdam wechselten.