Fussball

Wer gewinnt das Berliner Pokal-Finale?

Michael Färber
Fans des  SV Lichtenberg 47 konnten schon 2013 das Pokalfinale erleben. Es ging im Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark gegen den BFC Dynamo allerdings verloren (0:1)

Fans des SV Lichtenberg 47 konnten schon 2013 das Pokalfinale erleben. Es ging im Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark gegen den BFC Dynamo allerdings verloren (0:1)

Foto: City-Press / picture alliance / City-Press Gb

Lichtenberg 47 und der BFC Preussen spielen am Sonnabend im Jahn-Sportpark um viel Geld – und einen Platz im DFB-Pokal

Berlin.  Der Neue kommt ein wenig größer und um einiges schlanker daher. Und er erstrahlt golden. Der neue Pokal des Berliner Fußball-Verbandes (BFV), um den Lichtenberg 47 und der BFC Preussen am Sonnabend im Jahn-Sportpark spielen (17 Uhr, ARD), soll dokumentieren: „Da geht es um etwas. Wir wollten damit die Wertigkeit des Endspiels herausstellen“, sagte BFV-Geschäftsführer Michael Lameli.

Schließlich bekommt der Sieger nicht nur die neue Trophäe, sondern kann sich auch über den Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals freuen, begleitet von 140.000 Euro.

Bis zu 4000 Zuschauer erwartet

Eine Summe, die sowohl für den fünftklassigen Oberliga-Klub aus Lichtenberg, erst recht aber für den eine Klasse tiefer spielenden Berlin-Ligisten aus Lankwitz einen wahren Geldregen bedeuten würde. Der Verlierer des Berliner Endspiels kann sich immerhin noch über 10.000 Euro freuen.

Erwartet werden „2000 bis 4000 Zuschauer“, so Geschäftsführer Lameli. Durch den vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) am Sonnabend erstmals durchgeführten „Finaltag der Amateure“ – 17 der 21 Cup-Endspiele werden live in drei Konferenzen in der ARD gezeigt (12.30, 14.30, 17 Uhr) – erhofft man sich eine Aufwertung der Landesfinals.