Union Berlin

Union verspottet Ex-Herthaner Lukebakio

Dodi Lukebakio (2.v.l.) vergab gegen Union Berlin eine große Torchance.

Dodi Lukebakio (2.v.l.) vergab gegen Union Berlin eine große Torchance.

Foto: Reinaldo Coddou H. / Getty Images

Während des Spiels gegen Wolfsburg gibt es im Liveticker von Union Berlin Häme für den früheren Hertha-Profi.

Berlin. Der Kommentar war bissig. Als Wolfsburgs Hertha-Leihgabe Dodi Lukebakio im Gastspiel bei Union Berlin freistehend aus kürzester Distanz nur den Pfosten traf (25. Minute), ließen die Häme im Liveticker der Köpenicker nicht lange auf sich warten.

„Den hätte sogar mein Onkel gemacht und der hat ‘ne künstliche Hüfte und ein kaputtes Knie“, hieß es dort am Sonnabend: „Man merkt: Der Mann kam von der Hertha.“ Ein Beitrag, über den Wolfsburgs Manager Jörg Schmadtke nicht lachen konnte. „So etwas gehört sich nicht unter Kollegen und sollte man lassen, auch wenn es witzig gemeint war“, sagte der frühere Profi.

Unions Kommunikations-Geschäftsführer Christian Arbeit fand die Kritik indes überzogen. „Es ist kein allgemeiner Fußball-Live-Ticker für neutrale Leser, sondern ein Live-Ticker von Unionern für Unioner“, betonte er: „Er ist parteiisch und mit Union-Brille geschrieben, ab und zu im Eifer des Gefechts auch mal ein bisschen drüber, aber hoffentlich nie langweilig.“

Allzu gute Erinnerungen haben die Köpenicker an Lukebakio nicht. Als Hertha-Profi gelangen dem Belgier in vier Derbys zwei Tore. Im Rückspiel der Saison 2019/20 erzielte er beim 4:0 im Olympiastadion den zweiten Treffer. Im bislang jüngsten Hauptstadt-Duell an der Alten Försterei traf er per Elfmeter zum 1:1-Endstand.

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