Euro 2024

Warum das Berliner Olympiastadion so schön leuchtete

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Der Pokal der Euro 2024 vor dem bunt erleuchteten Olympiastadion in Berlin

Der Pokal der Euro 2024 vor dem bunt erleuchteten Olympiastadion in Berlin

Foto: Thomas Böcker/DFB

Uefa-Präsident Ceferin und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller haben im Olympiastadion das Logo der Euro 2024 präsentiert.

Der europäische Fußballverband UEFA hat am Mittwochabend das Veranstaltungslogo der Fußball-Europameisterschaft 2024 mit einer beeindruckenden Lichtshow im Olympiastadion vorgestellt. Berlin wird mit dem Olympiastadion als größtem aller Austragungsorte Gastgeber für voraussichtlich sechs Spiele der Europameisterschaft sein. Diese findet vom 14. Juni bis zum 14. Juli 2024 in insgesamt zehn Städten Deutschlands statt.

Das Land Berlin übernimmt zudem die Veranstalterrolle für das „Host City Programm“ mit einer Fan-Zone außerhalb des Olympiastadions. „Wir wollen den Berlinerinnen und Berlinern und den vielen Fans aus den unterschiedlichsten Ländern in der Sportmetropole Berlin einen weiteren unvergesslichen Fußballsommer bieten. Nach den vielen Monaten der Einschränkungen auch im Sport bereitet sich Berlin schon jetzt auf dieses sportliche Großereignis vor“, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD).

Inspiriert ist das ovale Markensymbol von der Dachform des Berliner Olympiastadions. Im Kern des Logos ist der Siegerpokal der Europameisterschaft zu sehen. Der Entwurf soll für die Vielfalt des Fußballs in Europa und in den 55 Mitgliedsländern des Dachverbandes UEFA stehen. Das EM-Motto „United by Football. Vereint im Herzen Europas“ war schon länger bekannt.

Die zehn deutschen EM-Gastgeberstädte haben zudem eigene Logos für das Turnier. So zeigt das Markensymbol für Berlin das Brandenburger Tor, für Köln steht der Dom, für Leipzig das Völkerschlachtdenkmal und für München die Frauenkirche.

Die 17. Fußball-EM soll im Sommer 2024 mit 24 teilnehmenden Nationen in München, Berlin, Hamburg, Frankfurt, Köln, Dortmund, Gelsenkirchen, Düsseldorf, Leipzig und Stuttgart ausgetragen werden. Die Endrundenauslosung soll im Dezember 2023 in der Elbphilharmonie in Hamburg steigen, das internationale Medienzentrum wird seinen Platz in Leipzig haben.

Stattfinden soll das Turnier von 14. Juni bis 14. Juli mit 51 Partien. Konkrete Pläne, wohin bedeutende Spiele wie die Auftritte der deutschen Nationalmannschaft, das Eröffnungsspiel oder das Finale vergeben werden, sind bislang nicht veröffentlicht. Bei der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland hatte die neu errichtete Münchner Arena den Zuschlag für den Auftakt erhalten, im Berliner Olympiastadion fand das Endspiel statt.

( BM/dpay )