Wasserball

Wasserball: Spandau steht mit dem Rücken zur Wand

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Die Wasserfreunde müssen sich am Sonntag strecken, wenn sie noch den Titel holen wollen.

Die Wasserfreunde müssen sich am Sonntag strecken, wenn sie noch den Titel holen wollen.

Foto: Bernd Thissen / dpa

Rekordmeister Wasserfreunde Spandau 04 verliert auch das zweite Finalspiel gegen Waspo Hannover. Spiel drei folgt Sonntag.

Berlin. Für den Wasserball-Rekordmeister wird es eng. Die Wasserfreunde Spandau 04 haben nach der Auftaktniederlage in Hannover (6:12) auch das zweite Finalspiel in der Bundesliga gegen Waspo 98 verloren. In der Schwimmhalle Schöneberg unterlagen die Berliner denkbar knapp mit 8:9 und liegen in der „Best of five“-Serie nun 0:2 zurück. Damit stehen die Wasserfreunde mit dem rücken zur Wand, schon am Sonntag könnten die Niedersachsen die Serie mit einem weiteren Erfolg in Berlin vorzeitig für sich entscheiden (14 Uhr).

Das erste Spiel am Mittwoch hatte Titelverteidiger Waspo dominiert. Diesmal war es deutlich ausgeglichener. Das erste Viertel ging mit 2:1 an die Spandauer. Im zweiten Abschnitt gelang dann allerdings selbst in doppelter Überzahl kein weiterer Treffer, während bei den Gästen zweimal Fynn Schütze sowie Ivan Nagaev erfolgreich waren und Hannover zur Pause mit 4:2 in Führung brachten.

Wasserfreunde verpassen den Sieg im letzten Viertel

Im dritten Viertel glich Spandau durch Nikola Dedovic und Marko Stamm aus. Im Schlussabschnitt hatten allerdings die Niedersachsen das bessere Ende für sich. Unter anderem waren Jorn Winkelhorst und Petar Muslim noch je zweimal erfolgreich, der zweite Treffer des Kroaten 40 Sekunden vor dem Abpfiff bedeutete letztlich die Entscheidung.

Das 8:9 durch Berlins besten Torschützen Dimitri Kholod (insgesamt drei Treffer) kam anschließend zu spät, um den zweiten Sieg der Gäste noch zu verhindern. „Winkelhorst und Muslim haben zur richtigen Zeit zugeschlagen und zusammen vier wunderschöne Tore erzielt. Das dies möglich war, lag nur an einer überaus gut agierenden Defensive mit einem sehr starkem Torwart Moritz Schenkel. Da ist es auch möglich, eine Durststrecke wie im dritten Viertel auszuhalten“, sagte Waspo-Trainer Karsten Seehafer.

( BM )